Aktuelle News

Ein Muffin mit einer bunten Geburtstagskerze

15 Jahre LINGA

Schauen wir zurück... In Berlin geht der neue Hauptbahnhof in Betrieb, in seiner zweitlängsten Marathonsitzung seit 1949 beschließt der Deutsche Bundestag ein Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz und die NASA-Sonde Cassini-Huygens findet Anhaltspunkte für die Existenz von Wasser auf einem Mond des Saturn. Warum wir Ihnen das erzählen? Nun,…

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Eine Gruppe Menschen lehnt vor einem großen Fenster auf der Fesnterbank und spricht über die Inhalte auf einem Laptop.

BMBF kündigt stärkere Unterstützung für soziale Unternehmen an

Am 27.4.2022 hat das Social Entrepreneurship Netzwerk Deutschland (SEND e.V.) den 4. Deutschen Social Entrepreneurship Monitor (DSEM) veröffentlicht. Der DSEM informiert seit 2018 jährlich Entscheidungsträger/-innen aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft zur aktuellen Situation sozialer Unternehmen in Deutschland. Das Bundesministerium für…

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Eine Frau hat eine VR-Brille auf und hält zwei Bedienteile in den Händen.

Neuer Forschungsbereich „Gesellschaft“ am OFFIS gestartet

Digitale Technologien sind in fast all unseren Lebensbereichen nicht mehr wegzudenken. Sie sind mit grundsätzlichen gesellschaftlichen Fragen der Teilhabe an Gesellschaft, der Daseinsvorsorge, der Gerechtigkeit und auch der Demokratie verknüpft. Mit dem am 1.4.2022 neu gegründeten Forschungsbereich „Gesellschaft“ treibt das Oldenburger…

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Gruppenbild aller Teilnehmenden der LINGA Wochen 2022 in Stade.

Abschluss LINGA Wochen 2022: Studierende gewinnen mit Ideen für einfachen Generationenaustausch

In Stade sind kürzlich die LINGA Wochen 2022 zu Ende gegangen. Was mit einer zweiwöchigen Online-Phase begann und in einen 48-stündigen Sprint vor Ort überging, fand seinen Höhepunkt in der Preisverleihung vor zahlreichen geladenen Gästen. Als bestes Projekt wurde die Idee einer niedrigschwelligen Begegnungsstätte für Jung und Alt von Studierenden…

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Abstrakte, unscharfe Veranstaltung mit Menschen im Hintergrund.

Online-Konferenz „Digitale Teilhabe für alle – Perspektiven und Chancen für mehr Selbstbestimmung“

Digitalisierung ist mehr als Breitbandausbau und spielt vor allem beim Thema der digitalen Teilhabe eine große Rolle. Eine gute digitale Infrastruktur ist essenziell, doch genauso wichtig ist, dass alle Menschen in Niedersachsen Zugang zu digitaler Bildung und digitalen Kompetenzen erhalten. Dass alle Menschen mit digitalen Medien einfacher,…

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Logo der LINGA Woche 2022

Einladung zur Abschlussveranstaltung der LINGA Wochen 2022

Wissensverlust durch altersbedingtes Ausscheiden betrifft nicht nur viele Betriebe, sondern auch Ehrenämter in gemeinnützigen Organisationen oder Vereinen. Durch die Demografie sind alle Branchen gleichsam betroffen. Die Gestaltung des Überganges von der beruflichen Tätigkeit und/oder einem Ehrenamt in den (ehrenamtlichen) Ruhestand ist…

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Porträt von Zarah Kuhn, der neuen Beauftragen für Soziale Innovationen im BMBF.

Zarah Bruhn ist neue Beauftragte für Soziale Innovationen im Bildungsministerium

Am 30.3.2022 ernannte Bundesforschungsministerin Bettina Stark-Watzinger die Gründerin und Unternehmerin Zarah Bruhn mit Wirkung zum 1.4.2022 zur neuen Beauftragten für Soziale Innovationen im Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). „Ich freue mich sehr, dass wir Zarah Bruhn als Beauftragte für Soziale Innovationen gewinnen konnten.…

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Das Bild zeigt zwei Kekse die aussehen wie das Krümelmonster.

Save the Date: Online Veranstaltung „Das Krümelmonster schlägt zu – von Cookies, Dark Patterns und anderen Plagegeistern“

Am 24.6.2022, dem bundesweiten Digitaltag, veranstaltet die Landesinitiative Niedersachsen Generationengerechter Alltag (LINGA) gemeinsam mit Niedersachsen Digital aufgeLaden ein digitales Event zum wichtigen und präsenten Thema „Das Krümelmonster schlägt zu – von Cookies, Dark Patterns und anderen Plagegeistern“. Ziel ist es, Verbraucher/-innen…

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Cover des Handbuchs für Digitale Teilhabe in Gelb.

Neues Handbuch „Digitale Teilhabe: Barrierearm informieren, austauschen und gestalten“ veröffentlicht

Gemeinsam für mehr digitale Teilhabe in der Zivilgesellschaft! Das neue Handbuch aus dem Projekt Digitale Nachbarschaft von Deutschland sicher im Netz e.V. und dem Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE) in Kooperation mit Aktion Mensch e.V. ist da! Neben einem Überblick, welche Dimensionen digitale Teilhabe umfasst, bietet das…

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Vier Laptops sowie diverse andere technische Geräte liegen auf einem Tisch.

D21-Digital-Index 2021/2022: Digitale Teilhabe nicht für alle

Mit der Studie „D21-Digital-Index“ wird jährlich ein Lagebild zur Digitalen Gesellschaft in Deutschland erstellt. Auch in diesem Jahr wurde untersucht, wie die Gesellschaft mit den sich stetig ändernden und wachsenden Anforderungen durch die Digitalisierung zurechtkommt. Das Ergebnis: Die Deutschen sind für den digitalen Wandel unterschiedlich gut…

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Das Bild zeigt einen unbeschrifteten Pokal auf einem neutralen grauen Hintergrund.

Unternehmenswettbewerb kürt seniorenfreundliche digitale Lösungen

Am 14.2.2022 hat die Initiative DigitalPakt Alter mit dem Unternehmenswettbewerb Seniorenfreundlich.Digital.Erfolgreich Unternehmen für innovative digitale Lösungen ausgezeichnet, die die Teilhabe älterer Menschen stärken. Im Rahmen einer digitalen Preisverleihung kürte die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Anne Spiegel,…

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Ein Muffin mit einer bunten Geburtstagskerze

15 Jahre LINGA

Schauen wir zurück...


In Berlin geht der neue Hauptbahnhof in Betrieb, in seiner zweitlängsten Marathonsitzung seit 1949 beschließt der Deutsche Bundestag ein Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz und die NASA-Sonde Cassini-Huygens findet Anhaltspunkte für die Existenz von Wasser auf einem Mond des Saturn. Warum wir Ihnen das erzählen? Nun, 2006 war ein ziemlich spannendes Jahr! Und auch wenn wir in Niedersachsen vielleicht nicht ins All geflogen sind, so haben wir doch einen wichtigen Start erlebt, der in den folgenden Jahren zahlreiche großartige Entdeckungen und Projekte ermöglicht hat. Denn im Jahr 2006 fiel der Startschuss für die Landesinitiative Niedersachsen Generationengerechter Alltag, kurz LINGA.

Aber wofür steht die LINGA überhaupt? Wie ist sie entstanden, wie war der Werdegang und was hat die letzten 15 Jahre geprägt? Im Interview mit der freien Wissenschaftsautorin Dr. Ulrike Schneeweiß werfen Delia Balzer und Sina Seidel einen Blick in die Vergangenheit, Gegenwart und auch die Zukunft der LINGA. Ein Gespräch über Brückenfunktionen, Altersbilder und einen Elefanten im Raum. Und auch einige Weggefährt/-innen haben zur Feier unseres Jubiläums an uns gedacht, uns gratuliert und beschrieben, was die LINGA für sie ausmacht.

LINGA Jubiläums-Podcast


LINGA Jubiläums-Podcast Langversion

Transkript der Langversion

LINGA Jubiläums-Podcast Kurzversion

Transkript der Kurzversion

Daniela Behrens, Niedersächsische Ministerin für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung

Liebes LINGA-Team,

wenn wir das aktuelle Jubiläum feiern, dann feiern wir nicht eine bloße Zahl von Jahren – wir feiern 15 Jahre Kreativität und Engagement, um den Alltag generationengerechter zu gestalten. Oft muss es gar nicht der „große Wurf“ sein. Wichtiger sind gute Ideen. Ideen, die sich mit vermeintlichen Grenzen und Barrieren nicht ohne weiteres zufriedengeben. Das ist es, was LINGA ausmacht. Ich denke zum Beispiel noch oft an den barrierefreien Strandkorb, der ganz nebenbei auch zu gelebter Inklusion beiträgt.

Viele Fachveranstaltungen zu den unterschiedlichsten Themen haben nicht nur Inspiration geliefert, sondern auch Mut gemacht, neue und innovative Wege zu beschreiten. Nicht nur vor dem Hintergrund des demografischen Wandels wird es wichtig bleiben, Modelle für eine älter werdende Gesellschaft zu entwickeln. So weckt LINGA mit einer jährlich stattfindenden Projektwoche schon bei Studierenden das Bewusstsein für einen generationengerechten Alltag.

In diesem Sinne wünsche ich auch künftig viel Erfolg und gute Ideen!

Daniela Behrens, Niedersächsische Ministerin für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung

In 15 Jahren ist viel passiert!


Wir möchten Sie zur Feier unseres 15-jährigen Jubiläums auf eine kleine Zeitreise mitnehmen. Der Startschuss fällt am 31.5.2006: Als Partner von Interessenvertretungen, Wissenschaft und Wirtschaft wird die Landesinitiative durch das niedersächsische Sozialministerium gegründet, um ein neues Bewusstsein für die sozialen und wirtschaftlichen Chancen einer Gesellschaft des langen Lebens schaffen. Projektträger war damals die Wolfsburg AG als Gemeinschaftsunternehmen (Public-private-Partnership) der Stadt Wolfsburg und der Volkswagen AG.

Hände von Menschen verschiedener Altersgruppen die ineinandergreifen und einen Kreis bilden
Das Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Frauen, Familie, und Gesundheit und der Unternehmerverband Einzelhandel Niedersachsen e.V. geben eine gemeinsame Erklärung zum Thema „Die älter werdende Gesellschaft – Eine Chance für den Handel“ ab. Deren Aktivitäten und Ziele sollen im Rahmen des ...
Delia Balzer bei der Moderation auf der Bühne
Die Initiative „Zukunft schmieden“ startet im Innovationszentrum Niedersachsen (Laufzeit 2008-2013) – Delia Balzer ist Themenmanagerin für den Bereich „Demografischer Wandel“. Das Konzept von Zukunft schmieden basiert auf der These, dass Innovationen oft an der Grenze zu anderen Technologien/Fachbereichen entstehen ...
Das Qualitätszeichen Generationenfreundliches Einkaufen
In den Jahren 2008 bis 2010 wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) gemeinsam mit dem Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) die Initiative Wirtschaftsfaktor Alter durchgeführt. Die LINGA ist als enger Kooperationspartner an Bord und pilotiert ...
Gruppenfoto der studentischen LINGA Woche 2016
Nach einer Pressekonferenz am 18.11.2009 im Sozialministerium mit Ministerin Mechthild Ross-Luttmann wird das Qualitätszeichen Generationenfreundliches Einkaufen am 25.3.2010 – gemeinsam von Bundesfamilienministerin Frau Dr. Kristina Köhler und Herrn Josef Sanktjohanser, Präsident des Handelsverbands Deutschland, in Berlin der Öffentlichkeit vorgestellt. LINGA ...
Datensynchronisation health book zwischen Smartwatch und Smartphone
2011 bekommt die LINGA ein neues Zuhause und rückt mit einem Projektträgerwechsel näher an die Wissenschaft. Neue Heimat wird das Braunschweiger Informatik- und Technologie-Zentrum BITZ GmbH, einem An-Institut der Technischen Universität Braunschweig. Im Juni 2011 wird Die Initiative „Zukunft schmieden“ ...
Niedersachsenkarte mit Markern für die 1.000 Generationengerechten Geschäfte
Das zunächst Ende 2009 als Pilot in Niedersachsen begonnene Qualitätszeichen „Generationenfreundliches Einkaufen“ wurde 2010 bundesweit eingeführt. Nach wie vor hält Niedersachsen jedoch durch das ehrenamtliche Engagement von über 230 Seniorentesterinnen und Seniorentester eine Vormachtstellung inne. Am 6.11.2012 wird in Braunschweig ...
2013: Verstärkung für die LINGA
Die wichtigste Neuerung des Jahres 2013: Sina Seidel (damals noch Sina Pollex) wird neue Projektassistentin bei der LINGA und später Projektmanagerin der studentischen LINGA Blockwoche. Die bereits 2008 begonnene erfolgreiche Mitarbeit in der Initiative „Zukunft schmieden“ des niedersächsischen Wirtschaftsministeriums wird ...
Zeichnung eines älteren Ehepaars it einem Einkaufstrolley mit der Aufschrift "Hackenporsche"
Am 28.10.2014 wird die Veranstaltung „Hackenporsche 3.0“ in Kooperation mit der Landesinitiative Mobilität erfolgreich durchgeführt, die sich insbesondere an kommunale Entscheider/-innen sowie Vertreter/-innen  aus Wirtschaft und Wissenschaft richtet. Das besondere Format mit acht Kurzvorträgen im PechaKucha-Stil, der Markt der Möglichkeiten ...
Delia Balzer und Stephan Weil sitzen auf der SenNova im barrierefreien Stranjorb
Zum 1.1.2015 löst die Innovationszentrum Niedersachsen GmbH die gemeinnützige Braunschweiger Informatik- und Technologie-Zentrum GmbH als bisherigen Träger der LINGA ab und rückt damit die Landesinitiative noch näher an Strategieplanung und Innovationspolitik des Landes heran. Das Team unter Projektleiterin Delia Balzer ...
Das Logo der Initiative GeniAAL Leben
Im Januar 2016 heißt es „zurück zu den Wurzeln“: Das Netzwerk GENIAAL Leben kehrt zurück zur LINGA. Die Linga Woche (vormals LINGA Blockwoche) greift das Thema auf und widmet sich im Mai 2016 dem Thema „Gedanken…verloren – GENIAALe Ideen gegen ...
Logo des Social Innovation Center Hannover
Nach dem LINGA-Workshop „Aufwind für soziale Innovationen“ im Mai 2016, hat die Landesinitiative konkrete Umsetzungspartner für ein „Social Entrepreneurship Center“ gesucht und gefunden: Die Region Hannover entwickelt mit LINGA, dem Hafven, hannoverimpuls, NEXSTER (LINKS) und vielen weiteren ein „Social Innovation ...
Filmklappe/Regieklappe
Im Rahmen des Seminars „MM4 Animation und Visualisierung“ entwickelten Studierende des Studiengangs Medien-Management an der Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften am Studienort Salzgitter 12 Erklärfilme über ausgewählte LINGA Themen zu Zwecken der Öffentlichkeitsarbeit. Eine Auswahl der Filme finden Sie hier ...
Das LINGA Wimmelbild veranschaulicht den Blick durch die generationenfreundliche Brille.
Unter dem Titel „Gemeinsam statt einsam – soziale Teilhabe im Quartier“ fand die bis dato 10. LINGA Woche vom 12.–17.5.2019 in Hannover statt. Mit 55 Studierenden wurde das Thema Einsamkeit im Alter bearbeitet. Der erste Platz zeigt dieses Jahr, dass ...
Schaubild zum Thema Digitalisierung und Online-Kompetenz stärken im Ehrenamt
Abstand, Maske, Lockdown und Home-Office: LINGA stellt sich um und erreicht die gesteckten Ziele online. Was zunächst schwierig und neu anmutet, geht doch erstaunlich gut. Und so sendet und moderiert Frau Balzer aus dem heimischen Wohnzimmer und Frau Seidel schafft ...
Logo zum 15-jährigen LINGA-Jubiläum
Video-Konferenz statt Jugendherberge: 43 Studierende aus vier niedersächsischen Hochschulen und sechs Fachbereichen entwickeln beim 1. LINGA Hack, einem 48h Hackathon, Ideen für Süd-Niedersachsen zum Thema „Digitale GestALTER – neue Lebenswelten sozial gedacht“, welches durch die aktuelle Corona-Pandemie noch mehr Aufwind ...

(Bild: Bru-nO/pixabay)

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Eine Gruppe Menschen lehnt vor einem großen Fenster auf der Fesnterbank und spricht über die Inhalte auf einem Laptop.

BMBF kündigt stärkere Unterstützung für soziale Unternehmen an

Am 27.4.2022 hat das Social Entrepreneurship Netzwerk Deutschland (SEND e.V.) den 4. Deutschen Social Entrepreneurship Monitor (DSEM) veröffentlicht. Der DSEM informiert seit 2018 jährlich Entscheidungsträger/-innen aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft zur aktuellen Situation sozialer Unternehmen in Deutschland. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung nimmt die Ergebnisse zum Anlass, umfangreichere und zielgerichtetere Unterstützungsmaßnahmen für Sozialunternehmen anzukündigen.

Sharing-Economy-Angebote wie Carsharing oder Foodsharing, neue Arbeits- und Kollaborationsmodelle wie Homeoffice, Co-Working-Spaces oder Mentoringangebote, aber auch Bürgerenergiegenossenschaften – sie alle zählen zu den sozialen Unternehmungen. Unter sozialen Innovationen fällt allerdings noch vieles mehr: Tauschbörsen, Nachbarschaftsnetzwerke, urbanes Gärtnern oder auch innovative Bildungsangebote sind ebenfalls Teil des deutschen Social-Entrepreneurship-Ökosystems. Einen Einblick in dieses Ökosystem gibt seit dem 27.4.2022 die neueste Ausgabe des Deutschen Social Entrepreneurship Monitor. Aus dem Bericht gehen neben konventionellen Kennzahlen wie Organisationsgröße oder Umsatzhöhe auch Informationen wie Wirkungsmodell, Art der Unternehmensführung oder die Anzahl ehrenamtlicher Mitarbeiter/-innen hervor.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat pünktlich zur Veröffentlichung des DSEM stärkere Unterstützung des sozialen Unternehmertums angekündigt. Die Beauftragte für Soziale Innovationen im Bundesministerium für Bildung und Forschung, Zarah Bruhn, bekundete ihr großes Interesse am Austausch mit den Sozialunternehmer/-innen und lobte ihren Ideenreichtum. Konkret arbeitet das BMBF gemeinsam mit den Ressorts an einer nationalen Strategie zu Sozialen Innovationen. Die Bedingungen der Förderprogramme sollen damit besser an die Bedarfe von Sozialunternehmen, Sozialwirtschaft und zivilgesellschaftlichen Organisationen angepasst werden.

Einfacher, transparenter, zielgenauer

Geprüft werden auch Möglichkeiten einer weitreichenderen Öffnung der Förderprogramme für Soziale Innovationen sowie mögliche Hemmnisse bei der Beteiligung an bestehenden Förderprogrammen. Als Positivbeispiel nannte Bruhn die BMBF-Fördermaßnahme „Gesellschaft der Ideen – Wettbewerb für Soziale Innovationen“, die bereits viele Punkte erfolgreich umsetzt. Die neue Fördermaßnahme „Gesellschaft der Innovationen“ soll an diesem Erfolg anknüpfen.

Der Parlamentarische Staatssekretär im BMBF, Thomas Sattelberger, unterstrich die Funktion des DSEM als wichtiger Indikator für das deutsche Social-Entrepreneurship-Ökosystem. Er verwies allerdings auch darauf, dass vor allem Unterstützung für Spiel- und Experimentierräume für Sozialinnovator/-innen benötigt würde. Hier will das BMBF zukünftig zahlreiche Unterstützungsangebote auf den Weg bringen, die Sozialunternehmer/-innen von der Idee bis zur Praxis in allen Schritten unterstützen.

 

(Quelle: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)/Bild: Andrea Piacquadio/Pexels)

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Eine Frau hat eine VR-Brille auf und hält zwei Bedienteile in den Händen.

Neuer Forschungsbereich „Gesellschaft“ am OFFIS gestartet

Digitale Technologien sind in fast all unseren Lebensbereichen nicht mehr wegzudenken. Sie sind mit grundsätzlichen gesellschaftlichen Fragen der Teilhabe an Gesellschaft, der Daseinsvorsorge, der Gerechtigkeit und auch der Demokratie verknüpft. Mit dem am 1.4.2022 neu gegründeten Forschungsbereich „Gesellschaft“ treibt das Oldenburger Informatikinstitut OFFIS die Digitalisierung mit der und für die Gesellschaft voran. Erforscht und entwickelt werden innovative Technologien und Konzepte für einen verantwortungsbewussten digitalen Wandel in allen gesellschaftlichen Lebensbereichen.

Digitalisierung im Sinne einer lebenswerten Gesellschaft

Die digitale Transformation vollzieht sich nicht nur auf technologischer, industrieller und wirtschaftlicher Ebene, sie verändert auch das tägliche Leben. Werte und Gewohnheiten unserer Gesellschaft verändern sich manchmal, ohne dass wir es merken. Die Digitalisierung ist einer der großen Trends, der das Zusammenleben in unserer Gesellschaft bestimmt und verändert. Wie lebenswert unsere Gesellschaft ist, entscheidet sich nicht zuletzt darin, wie wir diese Digitalisierung gestalten.

Digitale Technologien tragen zu einer tiefgreifenden Veränderung unserer Gesellschaft bei. Die Frage lautet also, wie wir diese Digitalisierung so gestalten, dass sie ihre Versprechen für ein besseres Leben und eine lebendige Demokratie für alle einlöst. Der Informatik und den Informationstechnologien kommt dabei eine zentrale Verantwortung zu.

Alltagstaugliche Informatiklösungen

„Hier werden wir ab sofort gestaltend aktiv“, sagt Prof. Dr. Susanne Boll, OFFIS-Vorständin und Sprecherin des neuen, vierten Forschungsbereichs Gesellschaft im OFFIS. „Wir betrachten die Entwicklung neuer Technologien im Wechselspiel mit gesellschaftlichen Entwicklungen, beobachten, wie sich die Technik unmittelbar auswirkt und vor allem, wie sie neue gesellschaftliche Realitäten schafft und wie wir diese Entwicklung im Sinne einer offenen, teilhabenden und demokratischen Gesellschaft gestalten können.“ Dr. Jochen Meyer, Leiter des neuen Bereichs, ergänzt: „Für uns steht die proaktive Entwicklung von innovativen Technologien für eine gemeinsame, verantwortungsvolle Gestaltung der digitalen Gesellschaft im Mittelpunkt. Unser Ziel ist es, Informatiklösungen zu entwickeln, die sich in den Alltag der Menschen einfügen, die sie verstehen und die sie nutzen können und wollen.“

Unterteilt in vier Gruppen

Der neue Forschungsbereich besteht aus vier Gruppen:

  • Mixed Reality: Interaktion von Mensch und Technik in digitalen und realen Räumen
  • Human-Centered AI: Menschenzentrierte Künstliche Intelligenz
  • Personal Pervasive Computing: Digitalkompetenz und digitale Souveränität
  • Social Computing: Digitale Teilhabe und Partizipation

Der Bereich knüpft nahtlos an die bestehenden fachlichen Kompetenzen und Vorarbeiten des Informatikinstituts OFFIS an, die bereits über viele Jahre in den anderen drei Forschungsbereichen Energie, Gesundheit und Produktion vorangetrieben wurden. Diese Innovationen und Fragestellungen aus Anwendungsperspektive werden - wenn sie für die digitale Transformation mit und für die Gesellschaft besonders relevant sind - im neuen Bereich gebündelt und weiterentwickelt.

Quelle und weitere Infos: OFFIS

(Bild: OFFIS/Bonnie Bartusch)

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Gruppenbild aller Teilnehmenden der LINGA Wochen 2022 in Stade.

Abschluss LINGA Wochen 2022: Studierende gewinnen mit Ideen für einfachen Generationenaustausch

In Stade sind kürzlich die LINGA Wochen 2022 zu Ende gegangen. Was mit einer zweiwöchigen Online-Phase begann und in einen 48-stündigen Sprint vor Ort überging, fand seinen Höhepunkt in der Preisverleihung vor zahlreichen geladenen Gästen. Als bestes Projekt wurde die Idee einer niedrigschwelligen Begegnungsstätte für Jung und Alt von Studierenden aus Wolfenbüttel, Buxtehude und Braunschweig ausgezeichnet. 

„Wenn das Wissen in Rente geht – Erfahrungsschatz Alter“ – So lautete das Motto der diesjährigen LINGA Wochen. Soll heißen: Was passiert mit dem Wissen, wenn jemand beispielsweise nach 40 Jahren im Beruf in Rente geht oder nach 20 Jahren den Posten im Ehrenamt aufgibt? Wie können die wertvollen Erfahrungen älterer Menschen bewahrt und an die nächste Generation weitergegeben werden? Mit dieser Fragestellung beschäftigten sich rund 40 Studierende aus den unterschiedlichsten Fachrichtungen aufgeteilt in acht Teams bei den LINGA Wochen 2022.

Wie kann der Erfahrungsschatz älterer Menschen für die nächste Generation bewahrt werden?

Der Startschuss für die LINGA Wochen fiel bereits am 20.4.2022. Online fanden Kennenlernen und Ideenfindung statt. Die teilnehmenden Studierenden tauschten sich aus und bildeten acht Projektgruppen. Ab jetzt rauchten die Köpfe und die Ideen nahmen mit jedem Tag mehr Gestalt an. Zudem vervollständigten Workshops und Impulse das virtuelle Programm und erfahrene Mentorinnen und Mentoren standen den Teilnehmenden zur Seite.

Nach einer zweiwöchigen Online-Phase ging es für alle Teilnehmenden nach Stade zum 48-Stunden-Sprint. Für diesen Endspurt in Präsenz stand das Havenhostel mit Konferenzraum bereit. Erster Höhepunkt hier: Der moderierte Generationendialog, bei dem die Studierenden in den direkten Austausch mit den anwesenden Seniorinnen und Senioren gingen und ihnen auf den Zahn fühlten. Welche Sorgen bezogen auf ihren Erfahrungsschatz bewegen ältere Menschen? Wie wünschen sie sich einen Austausch und eine Weitergabe ihres Wissens?

Für die meisten Studierenden war dieser Dialog der perfekte Einstieg in den 48-Stunden-Sprint. Viele Ideen bekamen anschließend ihren finalen Feinschliff und teilweise wurde bis tief in die Nacht an den Details und der Präsentation gearbeitet.

Abschlussveranstaltung in Stade

Die große Abschlussveranstaltung fand vergangenen Freitag in der Solarhalle des CFK-Valley in Stade statt. Wie schon der Sprint wurde auch sie komplett in Präsenz durchgeführt. Neben allen Studierenden und ihren Projektgruppen waren auch die Mentorinnen und Mentoren, Dozierenden, Seniorinnen und Senioren sowie weitere geladene Gäste anwesend.

Nach der Begrüßung durch LINGA-Projektleiterin Delia Balzer folgten Grußworte von Björn Kemeter aus dem Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung sowie von Kai Seefried, dem Landrat des Landkreises Stade. Kemeter freute sich über die Präsenzveranstaltung und lobte sowohl die Kompetenz der Studierenden als auch ihren Blick über den Tellerrand. „Wir sind neugierig“, sagte er bezogen auf die Projekte und was aus ihnen werden könnte.

„Mit LINGA-Wochen-Fieber infiziert“

Landrat Seefried sprach der LINGA seinen Dank dafür aus, die Abschlussveranstaltung in Stade stattfinden zu lassen. Er habe sich sofort mit dem vielzitierten „LINGA-Wochen-Fieber“ infiziert. „Es ist großartig, mitzuerleben, wie junge Menschen nach Stade kommen und Ideen entwickeln“, sagte er. „Alle Ideen haben eine Riesen-Chance.“

Delia Balzer geht durch die Reihen des Publikums beim Abschluss der LINGA Wochen 2022 in Stade.
Bei der Abschlussveranstaltung der LINGA Wochen 2022 in Stade holte Projektleiterin Delia Balzer ein Stimmungsbild aus dem Publikum ein.

Um den Spannungsbogen vor der Preisverleihung noch etwas aufrecht zu erhalten, ließ Projektleiterin Balzer ein paar tragende Persönlichkeiten der diesjährigen Projektwochen während einer Talkrunde zu Wort kommen. Ein Senior aus dem Generationendialog bezeichnete die Veranstaltung als „sehr schön“. Eine Seniorin fügte hinzu: „Wenn ich nicht teilgenommen hätte, hätte ich etwas Wichtiges in meinem Leben verpasst.“

Von Seiten der Studierenden wurde der Dialog als sehr lebendig und aufschlussreich geschildert. Einige Teams bedankten sich sogar namentlich bei „ihren“ Seniorinnen und Senioren für den wertvollen Austausch.

Siegfried Deutsch von der Industrie- und Handelskammer Stade für den Elbe-Weser-Raum bezeichnete den drohenden Wissensverlust der älteren Generation als eine der großen Herausforderungen für das kommende Jahrzehnt. In Stade seien brillante Ideen entwickelt worden, die alle den ersten Platz verdient hätten.

Prof. Karsten Ley von der beteiligten Hochschule 21 schilderte, wie sich Studierende des Fachbereichs Architektur in die Fragestellung einbringen konnten. Architektur sei ein Fachbereich, den man im ersten Moment nicht bei einem solchen Projekt erwarten würde, erläuterte er. Doch wenn man sich vor Augen führe, dass Architekten nicht einfach nur Häuser bauten, sondern ganze Lebenswelten erschufen, dann passte die Beteiligung doch ganz gut.

Irene Stroot, Geschäftsführerin der Demografieagentur für die Wirtschaft GmbH, machte den Studierenden ein spontanes Hilfsangebot bei der Verwirklichung ihrer Projekte. „Wenn Sie Ihre Idee auf die Straße bringen möchten, kommen Sie auf uns zu.“

Preisgelder vom Landkreis Stade gestiftet

Jetzt hatte das Warten ein Ende. Die besten drei Projekte der LINGA Wochen 2022 präsentierten sich und wurden bei der finalen Siegerehrung aufs Treppchen verteilt. Die Preisgelder wurden vom Landkreis Stade gestiftet. Die Jury, bestehend aus Kemeter, Seefried, Deutsch, Stroot sowie Ilka Dirnberger, Vorsitzende des Landesseniorenrats Niedersachsen, gab ihre Entscheidung bekannt:

Der dritte Platz und damit ein Preisgeld von 500 Euro ging an das Projekt „Frag Metis“, das sich mit dem Erfahrungsschatz von Ehrenamtlichen beschäftigt. Die Idee besteht aus einer Wissensbörse für das gesamte Ehrenamt. Über eine Webseite sollen sich Wissensgeber und Wissbegierige vernetzen können, beispielsweise scheidende Ehrenamtliche mit neuen Funktionstragenden. Über Workshops, Coachings, Stammtische und ähnliches soll das Wissen weitergeben werden, und zwar bundesweit, vereinsübergreifend und zugänglich für alle Altersklassen. Die Jury bezeichnete das Projekt als „tolles Element für das Ehrenamt“.

Das Team Metis bei der Preisverleihung in Stade.
Das drittplatzierte Team „Frag Metis“ (vorne, von links): Michael Sander (Soziale Arbeit, Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaft), Nele Burgstaler (Psychologie, TU Braunschweig), Paul Richwien (Führung in Dienstleistungsunternehmen, Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaft) und Wiebke Münkel (Psychologie, TU Braunschweig). Es fehlt Charlotte Hoppe (Physiotherapie, Hochschule 21). Hinten: Kai Seefried (links) und Björn Kemeter.

Mit dem zweiten Platz und einem Preisgeld von 1000 Euro wurde das Projekt „Café ELBE“ ausgezeichnet. Die Idee dahinter besteht aus einem Begegnungs-Café. „Elbe“ ist in diesem Fall die Abkürzung für „Erleben und Begegnen“. Geschaffen werden soll ein Wohlfühlort, an dem in entspannter Atmosphäre und bei Kaffee und Kuchen moderierte Dialoge und Generationengespräche stattfinden können. Wer sein Wissen teilen möchte, soll es an Menschen weitergeben können, die von den Erfahrungen lernen und profitieren möchten. Das Projekt soll in Stade gestartet und später bundesweit fortgeführt werden. „Ein gutes Motto und Konzept“, fand die Jury.

Das Team Elbe bei der Preisverleihung der LINGA Wochen 2022.
Platz zwei ging an das Projekt „Café ELBE“ (vorne, von links): Sophia Heinlein (Psychologie, TU Braunschweig), Pauline Brinkmann (Führung in Dienstleistungsunternehmen, Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaft), Erik Ehlers (Physiotherapie, Hochschule 21), Julia Reinholz (Architektur, Hochschule 21) und David Schultz (Gerontologie, Universität Vechta).

Projekt „PuzzMe“ gewinnt LINGA Wochen 2022

Sieger der LINGA Wochen 2022 und damit Preisträger von 1500 Euro wurde das Projekt „PuzzMe“, das eine möglichst einfache Kontaktaufnahme zwischen Jung und Alt anstrebt. Gelingen soll das über das Symbol zweier verbundener Puzzleteile, das als Aufsteller oder Aufkleber an jedem beliebigen Ort zum Dialog einladen soll. Durch das Anbringen oder Aufstellen dieses Logos können überall Begegnungsorte entstehen, ähnlich wie bei den bereits existierenden „Plauderbänken“, allerdings mit deutlich geringerem Aufwand. Den Prototypen für den Aufsteller hatte übrigens der Architekturstudent im Team entworfen. „Bock auf Austausch? Trau dich!“, ist der Appell der Projektgruppe. „Niedrigschwellig, schnell umsetzbar, fröhlich und frisch“, lobte die Jury.

Das Siegerteam "PuzzMe" bei der Preisverleihung der LINGA Wochen 2022 in Stade.
Zum Sieger der LINGA Wochen wurde das Team „PuzzMe“ gekürt (vorne, von links): Emely Vysoudil (Führung in Dienstleistungsunternehmen, Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaft), Cedric Beck (Physiotherapie, Hochschule 21), Theresa Scheelen (Psychologie, TU Braunschweig), Johannes Isheim (Architektur, Hochschule 21) und Emilie Newie (Soziale Arbeit, Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaft). 

So gingen die LINGA Wochen 2022 in Stade mit zahlreichen strahlenden Gesichtern sowie tief beeindruckten Fachleuten zu Ende. Im kommenden Jahr soll dieses Herzensprojekt des LINGA Teams in Stadthagen durchgeführt werden.

Zur Abschlussveranstaltung der LINGA Wochen 2022 hat das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung eine Pressemitteilung veröffentlicht.

Bei der LINGA finden Sie weitere Infos zu den LINGA Wochen.

(Bilder: Daniel Beneke)

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Abstrakte, unscharfe Veranstaltung mit Menschen im Hintergrund.

Online-Konferenz „Digitale Teilhabe für alle – Perspektiven und Chancen für mehr Selbstbestimmung“

Digitalisierung ist mehr als Breitbandausbau und spielt vor allem beim Thema der digitalen Teilhabe eine große Rolle. Eine gute digitale Infrastruktur ist essenziell, doch genauso wichtig ist, dass alle Menschen in Niedersachsen Zugang zu digitaler Bildung und digitalen Kompetenzen erhalten. Dass alle Menschen mit digitalen Medien einfacher, schneller und besser lernen können – barrierefrei und unabhängig von persönlichen Einschränkungen. Dabei müssen Menschen mit Einschränkungen durch digitale Techniken und Werkzeuge unterstützt werden, sodass sie noch bessere Chancen am Arbeitsmarkt haben und dringende fehlende Fachkräfte in den Betrieben besser ersetzen können.

Im Rahmen einer digitalen Konferenz am 25.5.2022 von 10–13 Uhr sollen diese und viele weitere Themen mit kompetenten Referent/-innen und Redner/-innen diskutiert werden. Die Teilnehmenden haben zudem die Möglichkeit, mit den Expert/-innen ins Gespräch zu kommen. Die Konferenz wird vom Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung sowie der Landesbeauftragten für Menschen mit Behinderungen in Kooperation mit der Digitalagentur Niedersachsen sowie der Landesinitiative Generationengerechter Alltag (LINGA) veranstaltet.

Was Sie erwartet


Als Gastgeber und Initiatoren der Veranstaltung begrüßen Sandra Stein, Referentin der Landesbeauftragten für Menschen mit Behinderungen in Niedersachsen – für diesen Kongress in Vertretung der Landesbeauftragten Petra Wontorra – und Stefan Muhle, Staatssekretär für Digitalisierung. Wir freuen uns, dass der bekannte Inklusionsaktivist Raul Krauthausen die Veranstaltung mit einem Vortrag eröffnet. Als Rollstuhlfahrer weiß er, wie wichtig eine barrierefreie und inklusive Gesellschaft ist. Dies gilt nicht nur im aktiven alltäglichen Leben, sondern auch in der digitalen Welt und bei der digitalen Teilhabe. Moderiert wird die Veranstaltung von Delia Balzer von der Landesinitiative Niedersachsen Generationsgerechter Alltag (LINGA).

Programm:

10:00 Uhr Begrüßung & Auftakt

10:05 Uhr Keynote „Digitale Teilhabe für alle“
Raul Krauthausen | Aktivist für Inklusion und Barrierefreiheit

10:25 Uhr Talk

10:40 Uhr Impulsvorträge aus der Praxis I

Digitale Teilhabe durch PIKSL – Personenzentrierte Interaktion und Kommunikation für mehr Selbstbestimmung im Leben
Heiko Schwarz und Bernhard Spelten | PIKSL In der Gemeinde leben gGmbH

Digitale Bildung für ALLE: Einsatz digitaler Technologien in Tagesbildungsstätten
Steffen Hollung | Leben und Lernen Lebenshilfe Celle gGmbH

Herausforderungen beim Einsatz digitaler Assistenzen für Menschen mit Beeinträchtigungen
Axel Schulz | SCHUBS GmbH

11:40 Uhr Uhr Pause

11:55 Uhr Impulsvorträge aus der Praxis II

Wie kann Digitalisierung für taubblinde Menschen zugänglich(er) werden?
Susann Bosold und Vikram Choudhary | Deutsches Taubblindenwerk gemeinnützige GmbH

Teilhabe 4.0 – Digitalisierung der Arbeitswelt barrierefrei gestalten, Mehrwert für alle
Dr. Birgit Scheer | Kompetenzzentrum Barrierefreiheit Volmarstein (KBV)

12:40 Uhr Gemeinsamer Abschluss

12:50 Uhr Ausklang und Ende der Veranstaltung

Anmeldeschluss ist der 23.5.2022. Die Einwahldaten für ZOOM lassen wir Ihnen per E-Mail am Vortag der Veranstaltung zukommen.

Anmeldung

Datenschutz
Ihre Anmeldedaten werden von der Geschäftsstelle der LINGA ausschließlich zur Planung und Durchführung des Online-Seminars verwendet. Ihre Daten werden nicht an Dritte weitergegeben. Umfassende Informationen entnehmen Sie bitte unseren Informationen zum Datenschutz.

Das Online-Seminar wird mit Zoom durchgeführt. Um teilnehmen zu können, müssen Sie keine Software installieren – die Teilnahme sollte über den Webbrowser funktionieren. Wenn Sie an der Veranstaltung teilnehmen, akzeptieren sie die Datenschutzrichtlinien von Zoom. Seitens der Veranstalter werden während des Meetings keine personenbezogenen Daten gespeichert, es findet kein Aufmerksamkeitsmonitoring statt und das Meeting wird auch nicht aufgezeichnet.

Sollten Sie zum ersten Mal mit Zoom arbeiten, werden Sie gebeten, Ihren Namen einzugeben. Sie können gerne Ihren Namen und evtl. sogar den Namen Ihrer Institution in Klammern angeben – diese Angaben stehen unter dem Bild als virtuelles Namensschild. So können die anderen Teilnehmer*innen einordnen, wer Sie sind. Sie können aber auch gerne anonym teilnehmen, indem Sie bei der Anmeldung einen verfremdeten Namen angeben.

(Bild: kwanchaift – adobe.stock.com)

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Logo der LINGA Woche 2022

Einladung zur Abschlussveranstaltung der LINGA Wochen 2022

Wissensverlust durch altersbedingtes Ausscheiden betrifft nicht nur viele Betriebe, sondern auch Ehrenämter in gemeinnützigen Organisationen oder Vereinen. Durch die Demografie sind alle Branchen gleichsam betroffen. Die Gestaltung des Überganges von der beruflichen Tätigkeit und/oder einem Ehrenamt in den (ehrenamtlichen) Ruhestand ist daher Zentrum der Überlegungen bei den LINGA Wochen 2022. Der Landkreis Stade als ländlich geprägte Region misst der Bewältigung dieser Herausforderungen in Beruf und Ehrenamt einen hohen Stellenwert zu und ist regionaler Partner des Projekts. Gemeinsam mit regionalen sowie landesweiten Institutionen und Initiativen organisiert die Landesinitiative Niedersachsen Generationengerechter Alltag (LINGA) dieses bundesweit einmalige Projekt.

Unter dem Motto „Der Nachwuchs forscht für das Alter” tritt die LINGA seit 2010 mit dem bewährten Konzept der LINGA Wochen an niedersächsische Universitäten und Hochschulen heran: siebzig Studierende arbeiten in zehn Teams hochschulübergreifend und interdisziplinär an zukunftsrelevanten Themen im Bereich des demografischen Wandels. Im Vordergrund stehen nicht nur innovative Ideen, sondern auch der fachübergreifende Erfahrungsaustausch, die Teamarbeit und die gemeinsame Lösungsfindung. Nach einem digitalen Kickoff im April und einer zweiwöchigen digitalen Arbeitsphase kommen die Studierenden im Havenhostel in Stade zusammen, um ihre Ideen in einem 48h Sprint zu finalisieren.

Im Rahmen der Abschlussveranstaltung am 6.5.2022 in der Solarhalle des CFK Valley in Stade präsentieren sich die besten drei Teams mit ihren Ideen, die durch eine Jury aus Expertinnen und Experten ausgewählt wurden. Wir laden Sie herzlich ein, das Projekt sowie die innovativen Ideen zum Thema „Wenn das Wissen in Rente geht – Erfahrungsschatz Alter. Erfolgreicher Wissenstransfer in Beruf und Ehrenamt.“ kennenzulernen. Unter dem Link www.linga.nds.de/linga-woche können Sie sich kostenlos ab dem zum 25.4.2022 zur Veranstaltung anmelden – das Team der LINGA Wochen und die Studierenden der teilnehmenden neun Fachbereiche freuen sich auf Sie!

Weitere Informationen zu den LINGA Wochen finden Sie auf der entsprechenden Unterseite.

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Porträt von Zarah Kuhn, der neuen Beauftragen für Soziale Innovationen im BMBF.

Zarah Bruhn ist neue Beauftragte für Soziale Innovationen im Bildungsministerium

Am 30.3.2022 ernannte Bundesforschungsministerin Bettina Stark-Watzinger die Gründerin und Unternehmerin Zarah Bruhn mit Wirkung zum 1.4.2022 zur neuen Beauftragten für Soziale Innovationen im Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF).

„Ich freue mich sehr, dass wir Zarah Bruhn als Beauftragte für Soziale Innovationen gewinnen konnten. Als erfolgreiche und hoch engagierte Sozialunternehmerin ist sie eine Pionierin in diesem Bereich und verfügt über viel Praxiserfahrung. Zudem ist sie bestens vernetzt. Mit ihr rücken wir Soziale Innovationen noch stärker in den Fokus von Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft.“, erklärt Ministerin Stark-Watzinger. „Soziale Innovationen sind der Zwilling von technologischen Innovationen und damit ein wesentlicher Teil unserer Zukunftsvorsorge. Zarah Bruhn soll uns als Beauftragte dabei unterstützen, Räume und Vernetzung zu schaffen und die Umsetzung dieses wichtigen Themas voranzutreiben. Diesem Ziel soll auch die nationale Strategie dienen, zu der sich die Koalition verabredet hat, um Soziale Innovationen zu stärken und die Akteure zu unterstützen. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung steht bereit, die Erarbeitung der Strategie im Ressortkreis zügig anzugehen.“

Zarah Bruhn ergänzt: „Ich bin leidenschaftliche Social Entrepreneurin und brenne für das Thema. Mein Ziel ist, soziale Innovatorinnen und Innovatoren zu stärken und sie bei der Umsetzung ihrer Ideen zu unterstützen. Es sind diese Menschen, die Fortschritt in unserer Gesellschaft gestalten und jeden Tag aufs Neue mit viel Herz und Einsatz an den Herausforderungen unserer Zeit arbeiten. Als Beauftragte für Soziale Innovationen möchte ich daran mitwirken, dieses große Potenzial in unserer Gesellschaft voll auszuschöpfen. Ich freue mich auf die neue Aufgabe und bin hoch motiviert.“

(Quelle: Bundesministerium für Bildung und Forschung | Headerbild: ©BMBF/Hans-Joachim Rickel)

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Das Bild zeigt zwei Kekse die aussehen wie das Krümelmonster.

Save the Date: Online Veranstaltung „Das Krümelmonster schlägt zu – von Cookies, Dark Patterns und anderen Plagegeistern“

Am 24.6.2022, dem bundesweiten Digitaltag, veranstaltet die Landesinitiative Niedersachsen Generationengerechter Alltag (LINGA) gemeinsam mit Niedersachsen Digital aufgeLaden ein digitales Event zum wichtigen und präsenten Thema „Das Krümelmonster schlägt zu – von Cookies, Dark Patterns und anderen Plagegeistern“.

Ziel ist es, Verbraucher/-innen jeden Alters für Online-Marketing und -Handel zu sensibilisieren, aufzuklären und ihnen die Ängste zu nehmen. Dabei gehen Expert/-innen in ihren Impulsvorträgen auf unterschiedliche Wahrnehmungen ein. Die anschließende Diskussionsrunde regt zum gemeinsamen Austausch an.

Weitere Informationen folgen in Kürze.

(Bild: FotoRike – adobe.stock.com)

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Cover des Handbuchs für Digitale Teilhabe in Gelb.

Neues Handbuch „Digitale Teilhabe: Barrierearm informieren, austauschen und gestalten“ veröffentlicht

Gemeinsam für mehr digitale Teilhabe in der Zivilgesellschaft! Das neue Handbuch aus dem Projekt Digitale Nachbarschaft von Deutschland sicher im Netz e.V. und dem Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE) in Kooperation mit Aktion Mensch e.V. ist da!

Neben einem Überblick, welche Dimensionen digitale Teilhabe umfasst, bietet das Handbuch Praxiswissen für Vereine und Engagierte. So liefert das Buch Tipps, Hinweise und praktische Beispiele für die Vereinsarbeit, wie man barrierearme Inhalte für Webseiten und soziale Netzwerke erstellt, verständliche Sprache umsetzt und Vielfalt in der Kommunikation abbildet. Dafür wurden unter anderem Erkenntnisse und Handlungsempfehlungen aus der Digitalen Woche 2021 zum Schwerpunkt „Digitale Inklusion“ zusammengetragen. Die Digitale Woche fand im Rahmen der „Woche des bürgerschaftlichen Engagements“ zum Schwerpunkt „Engagement und Inklusion“ statt.

Das Handbuch kann kostenlos heruntergeladen oder im praktischen E-Reader gelesen werden: Handbuch Digitale Teilhabe.

(Quelle: Digitale Nachbarschaft)

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Vier Laptops sowie diverse andere technische Geräte liegen auf einem Tisch.

D21-Digital-Index 2021/2022: Digitale Teilhabe nicht für alle

Mit der Studie „D21-Digital-Index“ wird jährlich ein Lagebild zur Digitalen Gesellschaft in Deutschland erstellt. Auch in diesem Jahr wurde untersucht, wie die Gesellschaft mit den sich stetig ändernden und wachsenden Anforderungen durch die Digitalisierung zurechtkommt. Das Ergebnis: Die Deutschen sind für den digitalen Wandel unterschiedlich gut gerüstet. Niedrig Gebildete und Ältere profitieren deutlich seltener von der Digitalisierung als höher Gebildete.

Nachhaltigkeit und Digitalisierung: Bürger/-innen haben kein klares Bild

Die Studie erfasste systematisch die Perspektive der Bürger/innen auf digitale Nachhaltigkeit. Dabei zeigt sich, dass es den Menschen nicht leichtfällt, die Auswirkungen der Digitalisierung auf die ökologische Nachhaltigkeit und die zugrundeliegenden Wirkzusammenhänge einzuschätzen. Ein gutes Drittel (34 Prozent) der Bevölkerung glaubt, dass die Digitalisierung insgesamt einen eher positiven Einfluss auf die Umwelt hat, ein weiteres gutes Drittel (35 Prozent) glaubt, dass negative Auswirkungen überwiegen. Den größten Hebel für ökologisch nachhaltigere Digitalisierung sehen 33 Prozent in wissenschaftlichem Fortschritt und neuen Technologien. Deutlich weniger Menschen denken, dass politische Regulierungen oder wirtschaftliche Maßnahmen den größten Beitrag zu einer nachhaltigeren Digitalisierung leisten können. Jede bzw. jeder Fünfte glaubt, dass der individuelle Beitrag durch das eigene digitale Verhalten am meisten zur Schonung der Umwelt beitragen kann. Vor allem die Bevölkerungsgruppen, die nach eigener Meinung am stärksten von der Digitalisierung profitieren, sagen gleichzeitig, dass es ihnen schwerfallen würde, ihr eigenes digitales Verhalten zum Wohle der Umwelt zu ändern.

Arbeitswelt: Digitale Kompetenzen essenziell – doch zu wenig Fortbildungsangebote

Das Bewusstsein für die Notwendigkeit digitaler Kompetenzen im Berufsleben steigt weiter an: 79 Prozent der Bürger/-innen glauben, dass man ohne Grundkenntnisse der Digitalisierung kaum noch Chancen auf dem Arbeitsmarkt hat. Gleichzeitig denken nur 34 Prozent, dass Schulen ausreichende digitale Fähigkeiten vermitteln, um im internationalen Vergleich mithalten zu können. Insgesamt empfindet mehr als jede bzw. jeder Vierte (27 Prozent) ständigen Druck, mit den Entwicklungen der Digitalisierung Schritt halten zu müssen. Berufstätige stimmen hier deutlich häufiger zu als Nichtberufstätige (31 zu 20 Prozent), Teilzeitkräfte mit 35 Prozent noch häufiger.

Die Studie D21-Digital-Index bescheinigt der Bevölkerung insgesamt ein mittleres Niveau an digitalen Kompetenzen. Während Basiskompetenzen noch über alle Bevölkerungsgruppen hinweg weit verbreitet sind, sind komplexere Fähigkeiten deutlich geringer ausgeprägt und wenn, dann vor allem bei Bürger/-innen mit hohem Bildungsniveau.

Beim Kompetenzerwerb liegen Fort- und Weiterbildung deutlich hinter informellem Lernen zurück. Nur 16 Prozent erhalten bezahlte Fort- und Weiterbildungen durch Arbeitgeber/-innen, 17 Prozent greifen auf kostenlose Angebote zurück. 69 Prozent bringen sich hingegen neue Kompetenzen selbst durch Ausprobieren bei, 65 Prozent holen sich Hilfe bei Familie, Bekannten oder Kolleg/-innen.

Digitalisierung wird zum Faktor des gesellschaftlichen Zusammenhalts

59 Prozent der Bürger/-innen haben das Gefühl, persönlich von der Digitalisierung zu profitieren. Dabei spielt Bildung eine entscheidende Rolle, nur eine Minderheit der Bürger/-innen mit niedrigem Bildungsabschluss glaubt, von der Digitalisierung zu profitieren – aber eine deutliche Mehrheit der Menschen mit mittlerem oder hohem Bildungsabschluss. Auch das Alter spielt hier eine zentrale Rolle: Rund zwei Drittel oder mehr Menschen der Generationen X, also heute 41 bis 55 Jahre alt, oder jünger, erkennen in der Digitalisierung einen Vorteil für sich, bei Babyboomer/-innen und der Nachkriegsgeneration knapp die Hälfte und in der Generation bis 1945 nur noch ein Viertel.

82 Prozent der Bürger/-innen nutzen mittlerweile soziale Medien – deren Einfluss auf die Gesellschaft wächst also immer stärker und die Technologie ist endgültig in der Breite der Gesellschaft angekommen. Das verändert die Art, wie die Menschen miteinander kommunizieren und Informationen austauschen und aufnehmen. Nur 56 Prozent der Befragten glauben, dass sie sicher Fehlinformationen erkennen können. 28 Prozent sehen in der Digitalisierung eine Gefahr für die Demokratie – in den neuen Bundesländern mit 34 Prozent sogar deutlich mehr.

Digitalisierungsgrad steigt in allen Teilen der Bevölkerung – Generation bis 1945 steht überwiegend im digitalen Abseits

Der aktuelle Digital-Index liegt bei 63 von 100 Punkten (+3 Punkte im Vergleich zum Vorjahr). Dabei unterscheiden sich einzelne Gruppen deutlich: Bürger/-innen mit mittlerer Bildung holen weiter zu den hoch Gebildeten auf (67 zu 74 Punkte), dahinter liegen niedrig Gebildete mit 46 Punkten. Große Unterschiede zeigen sich beim Alter: Die Generationen Z, Y und X weisen mit 75, 72 bzw. 70 Punkten einen hohen Digitalisierungsgrad auf, Babyboomer/-innen und Nachkriegsgeneration mittlere Werte (58 bzw. 51 Punkte), die Generation bis 1945 (aktuell 76 Jahre oder älter) steht deutlich im digitalen Abseits mit 27 Punkten. Auch Berufstätigkeit (Berufstätige insgesamt: 71 Punkte, Bürojobber/-innen: 78 Punkte, Nichtberufstätige: 52 Punkte) wirkt sich auf den Digital-Index aus. Unterschiede zwischen Frauen und Männern werden dagegen zunehmend geringer (Frauen: 60 Punkte, Männer: 66 Punkte).

Über die Studie „D21-Digital-Index“

Die Studie D21-Digital-Index misst seit 2013 jährlich in einer Kennzahl den Digitalisierungsgrad der deutschen Bevölkerung. Sie gibt Auskunft darüber, wie gut einzelne Gruppen und die Gesellschaft insgesamt mit den steigenden Anforderungen des digitalen Wandels Schritt halten. Der D21-Digital-Index ist eine Studie der Initiative D21, wird durchgeführt von Kantar und gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz.

Weitere Informationen zur Studie sowie den Ergebnissen gibt es hier.

(Quelle: Initiative D21 | Bild: Unsplash/Marvin Meyer)

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Das Bild zeigt einen unbeschrifteten Pokal auf einem neutralen grauen Hintergrund.

Unternehmenswettbewerb kürt seniorenfreundliche digitale Lösungen

Am 14.2.2022 hat die Initiative DigitalPakt Alter mit dem Unternehmenswettbewerb Seniorenfreundlich.Digital.Erfolgreich Unternehmen für innovative digitale Lösungen ausgezeichnet, die die Teilhabe älterer Menschen stärken. Im Rahmen einer digitalen Preisverleihung kürte die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Anne Spiegel, die fünf Preisträger/-innen.

„Die eingereichten Lösungen zeigen eine große Vielfalt und Innovationskraft der Unternehmen“, so Bundesseniorenministerin Spiegel. „Die Bandbreite reicht von ganz jungen Startups bis hin zu etablierten DAX-Unternehmen. Einfache, nutzerfreundliche Lösungen erleichtern Seniorinnen und Senioren den Einstieg in die digitale Welt und sind damit zukunftsweisend. Mit dem Unternehmenswettbewerb geben wir Impulse für einen barrierefreien Zugang in die digitale Welt für alle.“ BAGSO-Vorsitzende Dr. Regina Görner betont die wichtige Rolle, die ältere Menschen als Konsumentinnen und Konsumenten einnehmen: „Digitale Produkte können für ältere Menschen von großem Nutzen sein, aber digital allein reicht nicht: Die Qualität muss stimmen, und dazu gehört zunächst, dass Entwickler und Hersteller begreifen, was den Menschen wirklich nutzt. Ältere werden da viel zu oft gar nicht gefragt. Es geht allerdings auch anders! Das zeigen die Preisträger im Wettbewerb.“

Die Produkte und Services der ausgezeichneten Unternehmen unterstützen ältere Menschen beim Zugang und der Nutzung digitaler Technologien. Für ihre besonders seniorenfreundlichen digitalen Lösungen wurden diese fünf Unternehmen ausgezeichnet:

EinfachFon – Bo-Mobile GmbH

Das EinfachFon ist ein normales Smartphone, das per App zu einem leicht bedienbaren Handy mit reduziertem Funktionsumfang umgewandelt wird. So können ältere Nutzer/-innen entsprechend ihrer individuellen digitalen Kompetenzen Funktionen hinzu- oder abschalten. Die Jury bewertete das EinfachFon als gute Einstiegslösung für ältere Menschen mit geringen digitalen Kompetenzen.

enna – enna systems GmbH

enna ist ein niederschwelliges Bedienkonzept für handelsübliche Tablets. Durch das Auflegen haptischer Befehlskarten auf eine mit dem Tablet verbundene Docking Station können die Nutzenden Befehle auf dem Tablet ausführen. Das System ist kompatibel mit Tablets verschiedener Hersteller und trägt durch seine haptische und intuitiv verständliche Bedienbarkeit zur digitalen Teilhabe von Menschen ohne jegliche Vorerfahrungen bei.

Lesido App – Lesido GmbH

Die Lesido App integriert eine digitale Bilderbuch-Bibliothek mit einem interaktiven Videochat für das Vorlesen auf Distanz. Die App verfügt über eine intuitive Benutzeroberfläche und eignet sich somit für Nutzende aller Altersgruppen. Das eröffnet eine Reihe integrativer Potenziale, etwa für Vorlesepat/-innen, in Sprachkursen mit Geflüchteten und für Großeltern, die ihren Enkeln vorlesen.

BeHome – Better@Home Service GmbH

BeHome bietet einen herstellerunabhängigen Rundumservice aus Beratung, Installation und Wartung im Bereich altersgerechtes Wohnen mit technischen Assistenzsystemen. Sensoren erkennen Schäden und ungewöhnliche Vorkommnisse und melden sie per Tablet an die Bewohner/-innen. Falls keine Reaktion auf den Alarm erfolgt, bekommen Angehörige, Nachbar/-innen oder Pflegekräfte eine Benachrichtigung. Besonders positiv bewertete die Jury, dass das System die individuellen Bedürfnisse der Anwendenden berücksichtigt und sich mit anderen Strukturen, etwa im Bereich präventiver Hausbesuche, kombinieren lässt.

Digital Home Service – Deutsche Telekom AG

Der Digital Home Service der Deutschen Telekom ist ein Rundumservice für alle Fragen rund um PC, Laptop, Smartphone, WLAN, Heimnetz und TV. Bereits eine halbe Million Menschen mit einem Durchschnittsalter von 69 Jahren nutzen das Angebot. „Dass die Telekom analoge Beratung zu digitalen Services in ganz Deutschland zu erschwinglichen Konditionen anbietet, zeigt, dass sie ihrer Verantwortung für digitale Teilhabe gerecht wird“, so das Urteil der Jury.

Die Gewinner/-innen erhalten das Siegel des DigitalPakt Alter für ihre ausgezeichneten Produkte.

Über den DigitalPakt Alter

Der DigitalPakt Alter ist eine Initiative zur Stärkung von gesellschaftlicher Teilhabe und Engagement älterer Menschen in einer digitalisierten Welt. Initiiert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und der BAGSO – Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen, wurde er im August 2021 mit zunächst zehn Partnerorganisationen aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft gegründet.

(Quelle: Digitalpakt Alter | Bild: Unsplash/Giorgio Trovato)

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