Aktuelle News

Einladungsgrafik des Health Summit der LINGA im November 2022.

HealthSummit Event: Digitalisierung in der Pflege – Ein Garant für bessere Kommunikation und Versorgung

Was sind die aktuellen Themen und Fragen, die die Pflege und die Gesundheitswirtschaft bewegen? Welche neuen (digitalen) Gestaltungsmöglichkeiten gibt es für die Gesundheits- und Pflegeversorgung der Zukunft? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt des HealthSummit in der Metropolregion am 10.11.2022 ab 15 Uhr in Hannover. Aktuelle Projekte und…

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Frauen und Männer an einem großen Tisch beim Konzeptionieren aus der Vogelperspektive.

Premiere des Social Startup Day in Braunschweig: LINGA ist dabei

Die Premiere des  Social Startup Day findet am 6.9.2022 von 10-16 Uhr im TRAFO Hub in Braunschweig statt. Die Teilnehmenden können sich auf ein Leuchtturmevent freuen, das sich mit den Themen Social Impact, Social Entrepreneurship und Social Innovation beschäftigt. Auch die LINGA ist dabei. Erwartet werden Gründerinnen und Gründer sowie…

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Animierte Grafik zum Thema Demografie mit schematisch dargestellten Alters- und Herkunftsgruppen.

DAKS: Neues digitales Tool der „Zukunftswerkstatt Kommunen“ zur Gestaltung von Demografiestrategien

Mit dem neuen digitalen Tool „Demografie-Assistenz für kommunale Strategien (DAKS)“ unterstützt das Modellprojekt „Zukunftswerkstatt Kommunen – Attraktiv im Wandel (ZWK)“ die kommunalen Verwaltungen bei der Gestaltung einer nachhaltigen Demografiestrategie. In fünf Schritten sollen Kommunen bei der strukturierten Gestaltung des demografischen…

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Eine ältere Frau und ein älterer Mann sitzen auf einer Bank.

D80+: Studie zeigt, was hochaltrigen Menschen in Deutschland wichtig ist

Was wünschen sich Menschen der Generation 80 plus? Welche Erwartungen und Wertvorstellungen haben sie für ihren Alltag? Antworten auf diese Fragen liefert die Studie „Hohes Alter in Deutschland“ (D80+), für die zwischen November 2020 und April 2021 10.000 zufällig ausgewählte Menschen ab 80 Jahren befragt wurden. Eine sichere Umgebung ist den…

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Ein Blick in das Convention Center auf die Teilnehmenden der TECHTIDE - Konferenz zur Digitalisierung in Wirtschaft und Gesellschaft

LINGA auf der TECHTIDE: Digitale Teilhabe aller Generationen im Ehrenamt

Vom 12.-13.9.2022 findet erneut die TECHTIDE, Niedersachsens Konferenz für Digitalisierung in Wirtschaft und Gesellschaft statt. Die LINGA moderiert die Podiumsdiskussion „Vereine im digitalen Wandel: Digitale Grünschnäbel, Küken und alte Hasen. Wie gelingt digitale Teilhabe aller Generationen im Ehrenamt?“ und blickt zurück auf die letzten…

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Ein älteres PArr geht HAnd in Hand die Straße entlang.

Alt werden in Deutschland: Neunter Altersbericht klärt Potenziale und Teilhabechancen

„Alt werden in Deutschland – Potenziale und Teilhabechancen“ – so lautet der Titel des Neunten Altersberichts. Die Erstellung hat die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Lisa Paus, nun an eine Sachverständigenkommission übergeben. Der Neunte Altersbericht soll im Frühjahr 2024 erscheinen. Haben ältere Menschen die gleichen…

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Logo Zukunftsräume Niedersachsen

„Zukunftsräume Niedersachsen“: Digitale Vernetzungsplattform für lebendigere Kommunen gestartet

Das Programm „Zukunftsräume Niedersachsen“ hat eine neue Vernetzungsplattform erhalten, auf der sich Nutzer/-innen darüber austauschen können, wie Kommunen in ländlichen Räumen attraktiver und lebendiger gestaltet werden können. Seit 2019 fördert das Programm Projekte, die sich der Entwicklung und Wiederbelebung von Stadtzentren auf dem Land…

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Viele unterschiedliche Menschen legen ihre Hände zusammen in die Mitte.

Förderprogramm Soziale Innovation: Meet Up präsentiert Erfolge und wagt den Blick in die Zukunft

Im Jahr 2015 startete in Niedersachsen das Förderprogramm Soziale Innovation – zum damaligen Zeitpunkt bundesweit ein gänzlich neuer Förderschwerpunkt. Am 15.6.2022 kamen in Hannover Interessierte und Projektbeteiligte zum zweiten Meet Up Soziale Innovation zusammen, um einen Blick auf die vergangenen sieben Jahre zu werfen. und gleichzeitig einen…

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Screenshot der Website zum Digital Campus Niedersachsen

Lernplattform „Digital Campus Niedersachsen“ gestartet

Am 7.6.2022 fiel der Startschuss für das Projekt „Digital Campus Niedersachsen“. Niedersachsens Minister für Wissenschaft und Kultur Björn Thümler und Dr. Bernd Althusmann, Minister für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung, stellten gemeinsam mit Professor Dr. Gerhard Wegner, dem Vorsitzenden des Niedersächsischen Bundes für freie…

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Junge Frau sitzt mit einem Laptop in der Hand im Rollstuhl.

Digitale Teilhabe: Diskussion bei Onlinekonferenz

Mehr als 180 Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben sich kürzlich bei einem Online-Event darüber ausgetauscht, welche Chancen und Perspektiven digitale Teilhabe für alle in der Kommunikation und Kooperation bietet und wie in vielen Bereichen und Institutionen Niedersachsens bereits an diesem Thema gearbeitet wird. Initiiert wurde die Onlinekonferenz…

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Einladungsgrafik des Health Summit der LINGA im November 2022.

HealthSummit Event: Digitalisierung in der Pflege – Ein Garant für bessere Kommunikation und Versorgung

Was sind die aktuellen Themen und Fragen, die die Pflege und die Gesundheitswirtschaft bewegen? Welche neuen (digitalen) Gestaltungsmöglichkeiten gibt es für die Gesundheits- und Pflegeversorgung der Zukunft? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt des HealthSummit in der Metropolregion am 10.11.2022 ab 15 Uhr in Hannover.

Einladungsgrafik des Health Summit der LINGA im November 2022.

Aktuelle Projekte und Innovationen

Dabei sein und die Pflege- und Gesundheitszukunft gemeinsam voranbringen: Ziel des HealthSummit ist es, innovative Ideen mit Entscheidungsträgerinnen und -trägern der Metropolregion zusammenzubringen. Auf dem Programm stehen hochkarätige Fachvorträge und Impulse aus der Gesundheitswirtschaft, aktuelle Projekte und Innovationen aus der Metropolregion für Gesundheit und Pflege und natürlich der persönliche Austausch vor Ort. Eine Anmeldung ist bis zum 3.11.2022 unter events@metropolregion.de möglich.

Die Agenda

14:30 Eintreffen und Empfang

15:00 Begrüßung und Grußwort
Staatssekretär Heiger Scholz, Staatssekretär im Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung
Silvia Nieber, Geschäftsführerin Metropolregion GmbH

15:15 Keynote: Digitalisierung in der Pflege – ein Mehrwert?
Prof. Dr. Martina Hasseler, Professorin für Pflege und Gesundheitswissenschaften an der Ostfalia Hochschule und Mitglied der Regierungskommission moderne und bedarfsgerechte Krankenhausversorgung

15:45 Digitale Kompetenzen im Pflegekontext
Dr. Elena Link, Senior Researcher am Hanover Center for Health Communication

16:00 Aus den Augen einer Pflegekraft
Dr. Jonas Flint, Geschäftsführer DEJ Technology GmbH

16:15 Pause

16:45 Intersektorale Zusammenarbeit in der Akutversorgung – Mit Telekonsilen näher an Patient/-innen
PD. Dr. med. Jörg Brokmann, Leiter der Zentralen Notaufnahme und des Zentrums für klinische Akut- und Notfallmedizin am Uniklinikum RWTH Aachen, Konsortialführung Optimal@NRW

17:00 Podiumsdiskussion: Schnittstelle Medizin, Rettungsdienst und Pflege im Fokus – Wie nutzen wir die Digitalisierung?
Dr. med. Karin Bremer, Hausärztin und stellv. Vorsitzende Hausärzteverband Bezirksverband Osnabrück
Melanie Philip, Geschäftsführerin Pflegepioniere
Andreas Hammerschmidt, Leitender Notarzt und 2. Vorsitzender Marburger Bund Niedersachsen
Dirk Engelmann, Leiter Techniker Krankenkasse Landesvertretung Niedersachsen

17:45 Get Together

 

Der HealthSummit 2022 wird in Kooperation mit der Ärztekammer Niedersachsen und der Landesinitiative Niedersachsen Generationengerechter Alltag (LINGA) veranstaltet und findet im Rahmen der Entwicklungsplattform Innovative Pflege InCa 4D statt. InCa 4D wird gefördert vom Amt für regionale Landesentwicklung Leine-Weser.

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Frauen und Männer an einem großen Tisch beim Konzeptionieren aus der Vogelperspektive.

Premiere des Social Startup Day in Braunschweig: LINGA ist dabei

Die Premiere des  Social Startup Day findet am 6.9.2022 von 10-16 Uhr im TRAFO Hub in Braunschweig statt. Die Teilnehmenden können sich auf ein Leuchtturmevent freuen, das sich mit den Themen Social Impact, Social Entrepreneurship und Social Innovation beschäftigt. Auch die LINGA ist dabei.

Erwartet werden Gründerinnen und Gründer sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft, Kommunen, der Sozial- und Gesundheitswirtschaft, aus Gründungsunterstützungseinrichtungen und der Wirtschaftsförderung, Gründungsinteressierte, Investorinnen und Investoren sowie Business Angels. Mit dabei sind unter anderem Prof. Dr. Günter Faltin sowie der Staatssekretär für Digitalisierung des niedersächsischen Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung, Stefan Muhle.

LINGA diskutiert über soziale Technologie im Gesundheitsbereich

LINGA-Projektleiterin Delia Balzer diskutiert, wie sozial Technologie im Bereich Gesundheit ist. Wie immer hat sie dabei die generationenfreundliche Brille auf.

Auf dem Programm stehen weitere spannende Impulse und Podiumsdiskussionen, Unterstützungsangebote für Startups und Gründungsinteressierte sowie Möglichkeiten zu Austausch und Networking. Vor Ort teilnehmen können maximal 100 Gäste. Das Podium kann aber auch über einen Live-Stream verfolgt werden.

Die Anmeldung ist kostenlos und bis zum 5.9.2022, 10 Uhr möglich.

Alle weiteren Infos sowie die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie online.

(Bild: Kindel Media/Pexels)

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Animierte Grafik zum Thema Demografie mit schematisch dargestellten Alters- und Herkunftsgruppen.

DAKS: Neues digitales Tool der „Zukunftswerkstatt Kommunen“ zur Gestaltung von Demografiestrategien

Mit dem neuen digitalen Tool „Demografie-Assistenz für kommunale Strategien (DAKS)“ unterstützt das Modellprojekt „Zukunftswerkstatt Kommunen – Attraktiv im Wandel (ZWK)“ die kommunalen Verwaltungen bei der Gestaltung einer nachhaltigen Demografiestrategie. In fünf Schritten sollen Kommunen bei der strukturierten Gestaltung des demografischen Wandels unterstützt werden.

Der demografische Wandel stellt die Kommunen vor die Aufgabe, für alle Generationen in allen Lebensphasen und auch als Wirtschaftsstandort nachhaltig attraktiv zu bleiben. Vor diesem Hintergrund wurde das Modellprojekt „Zukunftswerkstatt Kommunen – Attraktiv im Wandel (ZWK) im Auftrag des Bundesfamilienministeriums initiiert. Bis Ende 2024 werden in der ZWK 40 Kommunen bei der Gestaltung des demografischen Wandels vor Ort durch externe Beratung begleitet und unterstützt.

Nachhaltige Demografiestrategie in fünf Schritten

Entwickelt wurde eine fünfstufige Systematik, mit deren Hilfe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kommunaler Verwaltungen eine nachhaltige Demografiestrategie entwickeln und umsetzen können. Die DAKS ist als interaktives digitales Tool angelegt, das durch die einzelnen Prozessschritte führt.

Die Teilnehmenden werden in fünf Schritten zum Ziel geführt:

  • Kick-Off
  • Kommunalprofil
  • Zukunftswerkstatt
  • Werkstattplan
  • Zwischenbilanz

Die fünf Elemente werden jeweils durch kurze Videos erläutert. Das weitere Vorgehen kann anschließend mit allen beteiligten Stellen abgestimmt werden.

Alle Infos und Video-Elemente zu DAKS finden Sie online bei der Zukunftswerkstatt Kommunen.

(Bild: Zukunftswerkstatt Kommunen)

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Eine ältere Frau und ein älterer Mann sitzen auf einer Bank.

D80+: Studie zeigt, was hochaltrigen Menschen in Deutschland wichtig ist

Was wünschen sich Menschen der Generation 80 plus? Welche Erwartungen und Wertvorstellungen haben sie für ihren Alltag? Antworten auf diese Fragen liefert die Studie „Hohes Alter in Deutschland“ (D80+), für die zwischen November 2020 und April 2021 10.000 zufällig ausgewählte Menschen ab 80 Jahren befragt wurden.

Eine sichere Umgebung ist den meisten Hochaltrigen für ihr Leben wichtig. Auf der anderen Seite möchten sie auch Verantwortung übernehmen – für die jüngeren Generationen und die Umwelt. Sie wollen Selbstbestimmt sein und Traditionen erhalten. Zu diesem Ergebnis kommt die vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend geförderte Studie „Hohes Alter in Deutschland“ (D80+).

Bisher fehlte es schlicht an repräsentativen Daten zu den konkreten Alltagswünschen und -bedürfnissen dieser fast sechs Millionen Menschen umfassenden Bevölkerungsgruppe. Aus den Studienergebnissen von D80+ sollen nun gezielte politische Maßnahme für die Hochaltrigen abgeleitet werden.

Die Studie „Hohes Alter in Deutschland“ (D80+) wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert und vom Cologne Center for Ethics, Rights, Economics, and Social Sciences of Health (ceres) sowie dem Deutschen Zentrum für Altersfragen (DZA) durchgeführt.

Was ist den hochaltrigen Menschen wichtig?

Zwei ältere Herren spielen Schach.
Ältere Menschen möchten am gesellschaftlichen Leben teilhaben und sind auch motiviert, ihr Wissen und ihre Erfahrungen zu teilen. (Bild: Vlad Sargu/Unsplash)

Als wichtigste Punkte konnte die Studie das Bedürfnis nach einer sicheren Umgebung (94 Prozent) und den Wunsch nach Selbstbestimmung (90 Prozent) aufzeigen. Die Senioren möchten ein aktiver Teil der Gesellschaft bleiben, was sehr für den Wunsch nach einem guten Miteinander von Jungen und Alten spricht. Die Befragten sehen sich hier durchaus auch in einer aktiven Rolle: Ein Großteil der Hochaltrigen empfindet es als wichtig, der jüngeren Generation Werte zu vermitteln (83 Prozent), eine Vorbildfunktion einzunehmen (73 Prozent) und ihre Erfahrungen weiterzugeben (77 Prozent). Auch Traditionen spielen hierbei eine große Rolle: 83 Prozent der Befragten geben an, dass ihnen die Wahrung von Traditionen wichtig ist.

Diese Wünsche lassen sich möglicherweise auf die Tatsache zurückführen, dass 69 Prozent der Hochaltrigen der Ansicht sind, dass ihre Wertvorstellungen mit jenen der Gesellschaft nicht mehr übereinstimmen. Einige davon geben auch an, sich in der Gesellschaft nicht mehr orientieren zu können und schlecht mit der gesellschaftlichen Lebensweise zurechtzukommen oder sich zumindest durch die Corona-Pandemie von der Gesellschaft entfremdet zu haben (65 Prozent). Auf die Frage, wie sich diese Situation verbessern ließe, gaben die Befragten unter anderem den Wunsch nach mehr sozialer Einbindung und höherer Wertschätzung durch die Gesellschaft an.

Wie kann das gesellschaftliche Leben Hochaltriger verbessert werden?

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend fördert bereits vielfältige Angebote für Hochaltrige. Die bundesweit rund 530 Mehrgenerationenhäuser bieten vielfältige Angebote für die Zielgruppe der Hochaltrigen an und tragen so zu einem erfüllten Leben im Alter bei.

Angeboten zur Unterstützung für ein selbstbestimmtes Leben werden auch Teilhabeangebote wie Bildungs-, Begegnungs-, Sport- und Beweglichkeitskurse umgesetzt. Die über 80-Jährigen können sich auch aktiv in die Gestaltung der Angebote mit einbringen: Über 1000 Hochaltrige haben sich im letzten Jahr in den Mehrgenerationenhäusern freiwillig engagiert und die Gesellschaft mit ihrem Wissen und ihrer Schaffenskraft bereichert.

Zugang zu digitalen Medien und Technologien und der Ausbau geeigneter Bildungsangebote – das sind die zentralen Ziele des DigitalPakt Alter. Das beinhaltet auch für hochaltrige Menschen die Chance, gesellschaftlicher Entfremdung wirksam entgegenzuwirken und mehr soziale Einbindung zu erreichen. Im Rahmen der Initiative werden 150 digitale Erfahrungsorte gefördert. Hier können ältere Menschen digitale Fähigkeiten erwerben und gleichzeitig in den sozialen Austausch kommen, indem sie anderen Menschen begegnen und ins Gespräch kommen. Über diese Begegnungen in den Erfahrungsorten wird nicht nur digitale Teilhabe, sondern auch soziale Teilhabe von älteren Menschen gefördert. Auch fördert das BMFSFJ den „Digitalen Engel“, ein mobiles Ratgeberteam, das älteren Menschen vor Ort digitale Alltagskompetenzen vermittelt.

Über das Projekt „Miteinander Füreinander“ des Malteser Hilfsdienstes werden an rund 110 Malteser-Standorten besonders hochbetagte Seniorinnen und Senioren erreicht. Unter den Engagierten im Projekt sind auch mehrere Hochbetagte. Zum Beispiel leitet eine 80-Jährige die Wandergruppe Uhu in Magdeburg und in Büdingen organisieren gleich mehrere über 80-Jährige den Treff zum Kartenspielen.

Die Nationale Demenzstrategie und das Bundesprogramm „Lokale Allianzen für Menschen mit Demenz“ zielen darauf ab, die Lebenssituation von Menschen mit kognitiven Einschränkungen und Demenz sowie ihren oft ebenfalls alten Angehörigen zu verbessern. Hierzu zählen unter anderem die Unterstützung im Alltag sowie die Stärkung der sozialen Teilhabe.

Veröffentlichte Berichte und weiterführende Informationen zum Projekt D80+ finden sich unter:

 

 

(Quelle: Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Bild:)

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Ein Blick in das Convention Center auf die Teilnehmenden der TECHTIDE - Konferenz zur Digitalisierung in Wirtschaft und Gesellschaft

LINGA auf der TECHTIDE: Digitale Teilhabe aller Generationen im Ehrenamt

Vom 12.-13.9.2022 findet erneut die TECHTIDE, Niedersachsens Konferenz für Digitalisierung in Wirtschaft und Gesellschaft statt. Die LINGA moderiert die Podiumsdiskussion „Vereine im digitalen Wandel: Digitale Grünschnäbel, Küken und alte Hasen. Wie gelingt digitale Teilhabe aller Generationen im Ehrenamt?“ und blickt zurück auf die letzten zweieinhalb Jahre.

Im September zeigt die TECHTIDE vielfältige Thesen zur Digitalisierung auf und präsentiert zudem beispielgebende digitale Lösungen und aktuelle Ergebnisse aus Forschung und Entwicklung. Im intensiven Dialog und in interaktiven Formaten analysieren Sprecher und Sprecherinnen, wie sich unsere digitale Welt in den nächsten Jahren verändern wird. Sie hinterfragen Entwicklungen kritisch und stellten positive wie negative Zukunftsszenarien vor.

Delia Balzer diskutiert am 13.9.2022 in Hannover auf der Bühne mit folgenden Gästen:

• Dr. Nils Weichert | Deutschland sicher im Netz e.V., Digitale Nachbarschaft
• Dagmar Hirche | Wege aus der Einsamkeit e.V. WADE
• Dagmar Bischof | Landesseniorenrat Niedersachsen e.V.
• Astrid Hanusch | NBank Niedersachsen, Förderprogramm Digitalbonus.Vereine
• Adalbert Mauerhof | Landesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen und Koordinierungsstellen für das Ehrenamt in Niedersachsen e.V. (LAGFA)

Darum geht's

In Vereinen herrscht digitale Aufbruchstimmung, aber auch noch viel Skepsis. Wie kann es gelingen, den Nachwuchs über digitale Tools zu erreichen, ohne dabei ältere, ehrenamtlich Tätige zu verlieren? Kann das Ehrenamt ein Lösungsort für digitale Teilhabe und Inklusion sein? Welche Hilfestellungen gibt es bereits und was wird in Niedersachsen gefördert? Freuen Sie sich auf den digitalen Vereinsmeier, Versilberer-Runden im Netz und einen Digitalbonus für Vereine. Für den nötigen Über-, Durch-, und Einblick sorgen LAGFA und Landesseniorenrat Niedersachsen.

Veranstalter der TECHTIDE sind das Niedersächsische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung sowie die Deutsche Messe. Die Vorträge und Diskussionen der beiden TECHTIDE-Tage finden im Convention Center auf dem Messegelände in Hannover statt. Weitere Informationen finden Sie auf der Website der TECHTIDE.

 

(Quelle und Bolder TECHTIDE/Deutsche Messe)

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Ein älteres PArr geht HAnd in Hand die Straße entlang.

Alt werden in Deutschland: Neunter Altersbericht klärt Potenziale und Teilhabechancen

„Alt werden in Deutschland – Potenziale und Teilhabechancen“ – so lautet der Titel des Neunten Altersberichts. Die Erstellung hat die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Lisa Paus, nun an eine Sachverständigenkommission übergeben. Der Neunte Altersbericht soll im Frühjahr 2024 erscheinen.

Haben ältere Menschen die gleichen Möglichkeiten, am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben wie jüngere? Dieser Frage werden elf Expert/-innen aus den Fachbereichen Psychologie, Sozialwissenschaft, Gerontologie, Pflege- und Gesundheitswissenschaft in den kommenden eineinhalb bis zwei Jahren nachgehen.

Untersucht werden sowohl unterschiedliche Altersbilder als auch die Rolle älterer Menschen in unserer Gesellschaft. Dabei werden die Sachverständigen unterschiedliche Lebenssituationen mit einbeziehen und Punkte wie Ungleichheit und Altersdiskriminierung – auch gegenüber älteren Menschen mit Migrationsgeschichte oder LSBTIQ*-Personen – untersuchen. Aus den Untersuchungen sollen letztlich Maßnahmen und Handlungsempfehlungen für die Politik abgeleitet werden, die auf die Stärkung der Rechte Älterer und eine bessere Beteiligung am gesellschaftlichen Leben hinwirken.

Die Mitglieder der Neunten Altersberichtskommission

  • Prof. Dr. Martina Brandt, Professorin für Sozialstruktur und Soziologie alternder Gesellschaften an der Fakultät für Sozialwissenschaften der Technischen Universität Dortmund (Vorsitz)
  • Prof. Dr. Antonio Brettschneider, Professor für kommunale Sozialpolitik an der Fachhochschule Köln
  • Prof. Dr. Eva-Marie Kessler, Professorin für Gerontopsychologie an der Medical School Berlin
  • Prof. Dr. Susanne Kümpers, Professorin für Qualitative Gesundheitsforschung – Soziale Ungleichheit und Public Health Strategien, emeritiert (bis April 2022 an der Hochschule Fulda)
  • Prof. Dr. Sonia Lippke, Professorin für Gesundheitspsychologie und Verhaltensmedizin an der Jacobs Universität Bremen
  • Prof. Dr. Ralf Lottmann, Professor für Gesundheitspolitik an der Hochschule Magdeburg-Stendal
  • Prof. Dr. Klaus Rothermund, Professor für allgemeine Psychologie an der Universität Jena
  • Prof. Dr. Liane Schenk, Professorin für Versorgungsforschung mit dem Schwerpunkt „vulnerable Gruppen“ an der Charité Berlin
  • Prof. Dr. Clemens Tesch-Römer, Leiter des Deutschen Zentrums für Altersfragen, Berlin
  • Prof. Dr. Andrea Teti, Leiter des Fachgebiets „Alter und Gesundheit“ und Direktor des Instituts für Gerontologie der Universität Vechta
  • Prof. Dr. Dr. Hürrem Tezcan-Güntekin, Professorin für interprofessionelle Handlungsansätze mit Schwerpunkt auf qualitativen Forschungsmethoden in Public Health an der Alice Salomon Hochschule Berlin

Weitere Informationen Rund um den Altersbericht finden Sie hier

 

(Quelle: Deutsches Zentrum für Altersfragen, Bild: )

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Logo Zukunftsräume Niedersachsen

„Zukunftsräume Niedersachsen“: Digitale Vernetzungsplattform für lebendigere Kommunen gestartet

Das Programm „Zukunftsräume Niedersachsen“ hat eine neue Vernetzungsplattform erhalten, auf der sich Nutzer/-innen darüber austauschen können, wie Kommunen in ländlichen Räumen attraktiver und lebendiger gestaltet werden können. Seit 2019 fördert das Programm Projekte, die sich der Entwicklung und Wiederbelebung von Stadtzentren auf dem Land verschrieben haben.

Direkter Austausch vor Ort

Verantwortliche und Mitarbeitende in niedersächsischen Städten und Gemeinde können seit dem 13.7.2022 die Vernetzungsplattform www.zukunftsraeume-niedersachsen.de nutzen, um sich untereinander auszutauschen, aber auch mit den bereits im Programm befindlichen Zukunftsräume-Projekten, interessierten Kommunen, Kommunalpolitiker/-innen sowie den Expert/-innen aus dem Zukunftsräume-Pool ins Gespräch zu kommen.
Die Plattform des Niedersächsischen Ministeriums für Bundes- und Europaangelegenheiten und Regionale Entwicklung soll den direkten Austausch befeuern und den Kommunen die Möglichkeit bieten, Lösungsansätze für ihre lokal spezifischen Herausforderungen zu entwickeln. Darüber hinaus finden im Rahmen des Förderprogramms regelmäßige Netzwerkveranstaltungen statt, die den Austausch zusätzlich intensivieren und bei der Ausarbeitung der Projektideen unterstützen.

Dass der enge Austausch unterschiedlicher lokaler Akteur/-innen in ländliche Räumen ein Erfolgskonzept sein kann, zeigt auch die aktuelle Studie „Chancen und Risiken für Coworking in den ländlichen Räumen Niedersachsens“ im Auftrag des Niedersächsischen Ministeriums für Bundes- und Europaangelegenheiten und Regionale Entwicklung. Darin wird deutlich, dass Coworking-Spaces in ländlichen Räumen einen großen Mehrwert darstellen, da sie das Gemeinschaftsleben stärken und als Raum für Begegnung, Austausch und soziokulturelle Angebote dienen können.

Das Förderprogramm

Über das Förderprogramm „Zukunftsräume Niedersachsen“ können ländliche Kommunen mit Zentrumsfunktionen und mindestens 10.000 Einwohnenden für Projekte zur Steigerung der Lebendigkeit und Attraktivität ihres Zentrums zwischen 75.000 und 300.000 Euro Förderung erhalten. Die projektbezogene Förderquote liegt bei 60 Prozent, für Kommunen mit geringer Steuerkraft bei 90 Prozent. Seit 2019 wurden bereits 59 Projekte mit insgesamt 11,5 Millionen Euro über die Richtlinie gefördert – in der aktuellen Antragsrunde werden voraussichtlich 27 weiteren Projekte in das Programm aufgenommen.

 

(Quelle: Niedersächsisches Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten und Regionale Entwicklung, Bild Header: Bild: Zukunftsräume Niedersachsen YouTube )

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Viele unterschiedliche Menschen legen ihre Hände zusammen in die Mitte.

Förderprogramm Soziale Innovation: Meet Up präsentiert Erfolge und wagt den Blick in die Zukunft

Im Jahr 2015 startete in Niedersachsen das Förderprogramm Soziale Innovation – zum damaligen Zeitpunkt bundesweit ein gänzlich neuer Förderschwerpunkt. Am 15.6.2022 kamen in Hannover Interessierte und Projektbeteiligte zum zweiten Meet Up Soziale Innovation zusammen, um einen Blick auf die vergangenen sieben Jahre zu werfen. und gleichzeitig einen Ausblick in die Zukunft der Förderung sozialer Innovationen in Niedersachsen zu wagen. 

Viel erreicht und noch viel vor

Vieles ist geschehen, seit das Förderprogramm Soziale Innovation gestartet ist. Dass Niedersachsen den richtigen Weg eingeschlagen hat, belegen die 26 Projekte, die beim Meet Up Soziale Innovation vorgestellt wurden. Sie zeichnen ein eindrucksvolles Bild davon, wie innovative Ideen, Initiativen und Dienstleistungen das Miteinander in unserer Gesellschaft verbessern und gesellschaftliche Herausforderungen bewältigen können. Insgesamt wurden seit 2015 sogar 52 Soziale Innovationsprojekte mit einem Gesamtvolumen von rund 23 Millionen Euro gefördert. 24 Projekte widmeten sich dem Schwerpunkt Daseinsvorsorge, 29 Projekte dem Wandel der Arbeitswelt.

Innovationen können demnach ein Schlüssel zur Lösung sozialer Probleme sein. Gerade im Bereich sozialer Innovationen gilt es jedoch auch immer, die Nebeneffekte des Fortschritts zu berücksichtigen. Das Paradebeispiel stellt die Digitalisierung dar: Während auf der einen Seite Chancen für neue Geschäftsmodelle entstehen, sorgen sich andere, ob bestimmte Berufszweige künftig noch benötigt werden. Und auch die Frage nach der Zugänglichkeit neuer Technologien für alle Teile der Gesellschaft – sei es durch fehlende lokale Infrastruktur oder mangelnde Unterstützung bei der Einführung – muss fortlaufend gestellt werden.

Keine Patentlösung für jede Region

Wer Niedersachsen kennt, weiß um die Diversität des Landes und kennt die Tatsache, dass für Ballungsräume nicht die gleichen Voraussetzungen gelten, wie für dünn besiedelte Landstriche. Umso weiter gehen die Anforderungen unterschiedlicher Regionen in Niedersachsen auseinander, die differenzierte und regional spezifische Lösungsansätze benötigen. Genau hier werden auch zukünftig große Herausforderungen liegen.

Das Ziel gleichwertiger Lebensverhältnisse in den niedersächsischen Regionen wurde beim Meet Up als eine der zentralen Zukunftsaufgaben thematisiert. Während einige Regionen dynamisch wachsen, trifft der demografische Wandel andere Regionen besonders stark. Während immer mehr junge Menschen in die Großstädte abwandern, verbleiben die Älteren auf dem Land. Diese Entwicklung führt vielerorts dazu, dass die Infrastruktur und die Einrichtungen der Daseinsvorsorge in den ländlichen Räumen schwinden.

Neuerung beim Förderprogramm und Einladung zur Infoveranstaltung

Das Förderprogramm Soziale Innovation wird in der neuen Periode 2021–2027 weiterhin Projekte mit den Schwerpunkten „Arbeitswelt im Wandel“ und „Soziale Daseinsvorsorge“ fördern, die zur Entwicklung, Erprobung und Umsetzung neuer Lösungen dienen. Dafür stehen 18,6 Millionen Euro zur Verfügung. Die Fördersätze werden um jeweils 10 Prozent erhöht, sodass Projekte aus den stärker entwickelten Regionen (SR) künftig mit 70 Prozent gefördert werden, Projekte in Übergangsregionen (ÜR) mit 80 Prozent. Neben juristischen Personen können künftig auch Personengesellschaften und Einzelunternehmen einen Antrag stellen.

Am 31.8.2022 findet von 10:30 bis 14:30 Uhr in Hannover eine Informations- und Unterstützungsveranstaltung im Rahmen des Ideenverfahrens statt, die zahlreiche Informationen zum Förderprogramm, zur Ideenbekundung und zum Bewertungsverfahren für Sie bereithält. Außerdem haben Sie die Möglichkeit in persönlichen Beratungs- und Informationsgesprächen Ihre Fragen zu stellen und sich tiefergehend zu informieren. Eine Anmeldung ist bis zum 26.8.2022 möglich. Hier finden Sie alle Informationen zum Programm der Veranstaltung sowie zur Anmeldung.

 

(Quelle: Niedersächsisches Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten und Regionale Entwicklung, Bild Header: Bild: Hannah Busing/Unsplash)

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Screenshot der Website zum Digital Campus Niedersachsen

Lernplattform „Digital Campus Niedersachsen“ gestartet

Am 7.6.2022 fiel der Startschuss für das Projekt „Digital Campus Niedersachsen“. Niedersachsens Minister für Wissenschaft und Kultur Björn Thümler und Dr. Bernd Althusmann, Minister für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung, stellten gemeinsam mit Professor Dr. Gerhard Wegner, dem Vorsitzenden des Niedersächsischen Bundes für freie Erwachsenenbildung, die neue Lernplattform für alle Menschen in Niedersachsen, die sich digital weiterbilden möchten, vor.

Digitale Technologien erhalten immer mehr Einzug in unseren Alltag sowohl im Berufsleben als auch in der Freizeit und verändern diesen nachhaltig. Das stellt viele Menschen vor Herausforderungen, da sie ein Mindestmaß an digitaler Kompetenz benötigen, um sich in der immer digitaler werdenden Welt zurechtzufinden. Bildung ist hier der Schlüssel zur Teilhabe und da kommt der „Digital Campus Niedersachsen“ ins Spiel. Mit dem „Digital Check“ können die Nutzer/-innen ihre eigenen digitalen Kompetenzen einschätzen, um dann in die passenden weiterführenden Kurse einzusteigen, die in der stetig wachsenden digitalen Lernbibliothek bereitgestellt werden.

„Mit den Lernangeboten des Digital Campus Niedersachsen‘ haben alle interessierten Bürgerinnen und Bürger die Chance, ihr digitales Wissen zu erweitern“, so Minister Thümler. „In dem neuen Internet-Portal lassen sich mit wenigen Klicks geeignete Veranstaltungen und Bildungseinrichtungen finden, um zum Beispiel zu erlernen, wie die Möglichkeiten des eigenen Tablet-Computers oder des Smartphones besser genutzt werden können.“

„Wer im Alltags- und Berufsleben mit den Veränderungen Schritt halten will, muss kontinuierlich weiterlernen“, sagte Minister Althusmann. „Die digitale Kompetenz aller Niedersachsen – über alle Altersklassen und gesellschaftlichen Schichten hinweg – nimmt dabei eine Schlüsselfunktion ein. Denn damit fällt es uns leichter, wie selbstverständlich von zu Hause zu arbeiten und digitale Angebote wahrzunehmen.“

Der Vorsitzende des Niedersächsischen Bundes für freie Erwachsenenbildung Wegner lobte das neue Bildungsprojekt: „Durch das Projekt ,Digital Campus Niedersachsen‘ haben sich die Erwachsenenbildungseinrichtungen des Landes digital neu aufgestellt, befähigen die Menschen zum kompetenten und sicheren Umgang mit der Digitalisierung und leisten einen aktiven Beitrag für das Land.“

Für die Umsetzung des Projekts hat der öffentlich geförderte Träger der Erwachsenen- und Weiterbildung vom Land Niedersachsen 5 Millionen Euro erhalten. Das Budget umfasst die digitale Ausstattung, die Entwicklung von digitalen Bildungsmedien und das neue Internet-Portal.

Der „Digital Campus Niedersachsen“ steht ab sofort unter www.digitalcampus-nds.de zur Verfügung.

(Quelle: Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur | Bild: Screenshot "Digital Campus Niedersachsen")

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Junge Frau sitzt mit einem Laptop in der Hand im Rollstuhl.

Digitale Teilhabe: Diskussion bei Onlinekonferenz

Mehr als 180 Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben sich kürzlich bei einem Online-Event darüber ausgetauscht, welche Chancen und Perspektiven digitale Teilhabe für alle in der Kommunikation und Kooperation bietet und wie in vielen Bereichen und Institutionen Niedersachsens bereits an diesem Thema gearbeitet wird. Initiiert wurde die Onlinekonferenz mit dem Titel „Digitale Teilhabe – Perspektiven und Chancen für mehr Selbstbestimmung“ vom Niedersächsischen Wirtschaftsministerium und der Landesbeauftragten für Menschen mit Behinderungen in Kooperation mit der Digitalagentur Niedersachsen sowie der Landesinitiative Niedersachsen Generationsgerechter Alltag (LINGA).

Barrierefrei lernen, arbeiten und leben

Als Gastgeber und Initiatoren der Veranstaltung begrüßten Sandra Stein, Referentin der Landesbeauftragten für Menschen mit Behinderungen sowie Stefan Muhle, Staatssekretär für Digitalisierung im Niedersächsischen Wirtschaftsministerium, die Teilnehmenden. „Digitale Teilhabe bedeutet mehr als funktionierende Infrastruktur“, sagte Muhle. „Es bedeutet vor allem auch, dass alle Menschen in Niedersachsen Zugang zu digitaler Bildung haben und digitale Kompetenzen ausbilden können. Alle Menschen sollen in Niedersachsen mit digitalen Medien einfacher, schneller und besser lernen, gemeinsam arbeiten und zusammenleben können. Barrierefrei und unabhängig von persönlichen Beeinträchtigungen und Behinderungen. Unser Ziel in Niedersachsen ist die digitale Teilhabe in allen Lebensbereichen und für alle acht Millionen Niedersachsen.“

Vortrag von Raúl Krauthausen

Der bekannte Inklusionsaktivist und Gründer der Sozialhelden Raúl Krauthausen eröffnete die Veranstaltung mit seinem Vortrag rund um barrierefreie digitale Teilhabe. Krauthausen ist seit über 15 Jahren in der Internet- und Medienwelt bekannt und unterwegs. Das Netz ist sein zweites Zuhause. Als Rollstuhlfahrer weiß er, wie wichtig eine barrierefreie und inklusive Gesellschaft ist. Mit seinen Thesen zeigte er auf, dass Digitalisierung grundlegend wertfrei ist und Barrieren beseitigen aber auch schaffen kann. Er teilte seine Erfahrung zur digitalen Teilhabe in der Bildung und auf dem Arbeitsmarkt und diskutierte anschließend mit den Gastgebern über Potenziale und Chancen der digitalen Teilhabe für die Gesellschaft. Abgerundet wurde das Programm durch Impulsvorträge aus der Praxis von kompetenten Referentinnen und Referenten und gemeinsamen Diskussionen mit den Teilnehmenden.

Quelle: Niedersächsisches Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung

(Bild: Marcus Aurelius/Pexels)

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