Aktuelle News

Ein Stethoskop liegt neben einem Laptop auf dem eine Frau tippt.

Video-Mitschnitt vom 4. Versorgungsdialog 2029 „Gesundheit digital weiter gedacht!“ verfügbar

Am 9.2.2022 fand der 4. Versorgungsdialog 2029 unter dem Titel „Gesundheit digital weiter gedacht!“ statt. Fokus der Veranstaltung war das Thema Digitalisierung in der sektorenübergreifenden Versorgung. In den vergangenen Jahren ist die Digitalisierung auch im Gesundheitswesen vorangeschritten und hat mit der Corona-Pandemie noch einmal neue…

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Eine Taste auf einer PC-Tastatur mit dem Wort Ehrenamt

Online-Meetup „Digitalisierung vorantreiben: Förderprogramm Digitalbonus.Vereine.Niedersachsen“

Sie möchten die Online-Kompetenz im Verein verbessern und neue digitale Projekte anschieben? Hier erfahren Sie mehr von digitalen Grünschnäbeln, Küken und alten Hasen! Welche Handlungsstrategien greifen schon jetzt im Landkreis Uelzen, was bietet das Projekt „Digital vor Ort“ in Leer und welche Digitalisierungsstrategien verfolgt das Land…

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Eine Roboterhand ausgestreckt, als wolle sie Hilfe anbieten

Neuer BAGSO-Ratgeber: „Künstliche Intelligenz im Alltag älterer Menschen“

Die neue Publikation des Bundesarbeitsgemeinschaft der ­Seniorenorganisationen e.V. (BAGSO) bietet einen Einstieg in das Thema Künstliche Intelligenz (KI). Als Ausgangspunkt dienen die Lebenswelten und Interessen älterer Menschen. Der Ratgeber zeigt auf, wo wir im Alltag auf KI-basierte Technologien treffen, er erklärt, wie Sprachassistenten…

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Ein glückliches älteres Paar sitzt in seiner Wohnung beim Tee

Fachtag Wohnen im Alter: Wie wird komfortables Wohnen für alle möglich?

Die LINGA war Kooperationspartner beim 13. Niedersächsischen Fachtag „Wohnen im Alter“ zum Thema „Wohnen mit Zukunft – komfortabel in allen Lebenslagen“ am 2.12.2021. In einer von Delia Balzer moderierten Podiumsdiskussion tauschten sich die Referierenden mit Wohnberater/-innen aus. Das Niedersachsenbüro „Neues Wohnen im Alter“ hatte gemeinsam mit…

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„Es lohnt sich, älteren Menschen zuzuhören“

Am 24.–26.11.2021 fand der 13. Deutsche Seniorentag statt. Bedingt durch die hohen Infektionszahlen in der vierten Corona-Welle feierte die bundesweit wichtigste Veranstaltung zum Älterwerden ihr Debut als ausschließlich digitales Event. Unter dem Motto „Wir. Alle. Zusammen.“ folgten mehrere Tausend Teilnehmer/-innen den zahlreichen…

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Eine Ampel auf grün

Ampel-Koalition: Ja zu Sozialen Innovationen und #GemeinsamWirken

Die Ampel-Regierung birgt große Potenziale für Social Entrepreneurship und Soziale Innovationen – das haben die Wahlprüfsteine vom Social Entrepreneurship Deutschland e.V. (SEND) sowie die Wahlprogramme gezeigt. Viele dieser Erwartungen wurden jetzt mit dem vorliegenden Koalitionsvertrag erfüllt. Der SEND hat die Inhalte analysiert. Setzt die neu…

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Logo das DigitalPakt Alter

Neue Internetplattform „DigitalPakt Alter“ ist online

Am 24.11.2021 haben Bundesseniorenministerin Christine Lambrecht und der Vorsitzende der BAGSO - Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen e.V., Franz Müntefering, am Rande der Festveranstaltung zum 13. Deutschen Seniorentag in Hannover die Internetplattform „DigitalPakt Alter“ freigeschaltet. Der DigitalPakt Alter ist eine…

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Eine Goldmedaille auf schwarzem Untergrund mit goldenem Glitzer

Goldener Internetpreis 2021: Für mehr digitale Teilhabe im Alter

Vier herausragende Seniorenprojekte wurden im Rahmen des mit dem Goldenen Internetpreis 2021 ausgezeichnet. Die diesjährigen Gewinnerprojekte wurden in vier Kategorien für ihr vorbildhaftes Engagement für die digitale Befähigung und Selbstbestimmung älterer Menschen geehrt. Bereits seit 2012 zeichnet der Goldene Internetpreis engagierte Menschen,…

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Älterer Herr und junge Frau arbeiten gemeinsam am Laptop.

Mitentscheiden und Mitgestalten: Neues Positionspapier der BAGSO

Ältere haben das Recht, mitzureden, mitzuentscheiden und mitzugestalten. Deshalb müssen die Möglichkeiten der politischen Teilhabe für Ältere auf allen politischen Ebenen gestärkt und ausgebaut werden. Das fordert die Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen (BAGSO) in einem neuen Positionspapier. Die BAGSO setzt sich dafür ein, dass…

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Blick auf die Hände eines älteren Herr mit Stock

Hochaltrige: Problem Kontaktbeschränkungen, aber höhere gesellschaftliche Wertschätzung

Ein Bericht des Bundesfamilienministeriums befasst sich mit den zu wahrgenommenen Auswirkungen der Pandemie auf die Lebenssituation von Menschen über 80 Jahren. Der Bericht zeigt: Hochaltrige Menschen über 80 Jahren erleben die durch die Corona-Pandemie bedingten Veränderungen zumeist als Belastung – aber machen auch positive Erfahrungen. Viele…

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Ein Stethoskop liegt neben einem Laptop auf dem eine Frau tippt.

Video-Mitschnitt vom 4. Versorgungsdialog 2029 „Gesundheit digital weiter gedacht!“ verfügbar

Am 9.2.2022 fand der 4. Versorgungsdialog 2029 unter dem Titel „Gesundheit digital weiter gedacht!“ statt. Fokus der Veranstaltung war das Thema Digitalisierung in der sektorenübergreifenden Versorgung.

In den vergangenen Jahren ist die Digitalisierung auch im Gesundheitswesen vorangeschritten und hat mit der Corona-Pandemie noch einmal neue Impulse erhalten. Digitale Kommunikationswege und Anwendungen können dazu beitragen, räumlich Distanzen zwischen Ärzt/-innen, weiteren Professionen und Patient*innen zu überwinden. Daraus ergeben sich folgende Fragen: Welche Rolle spielt die Digitalisierung für die künftige Versorgung in Niedersachsen? Sind die digitale Sprechstunde, die elektronische Patientenakte, Apps und Co. Allheilmittel, um aktuelle Versorgungsfragen gerade in unterversorgten Regionen zu lösen? Wo liegen Herausforderungen, aber auch Chancen der Digitalisierung im Gesundheitswesen? Und welche vielversprechenden Ansätze werden in der Praxis bereits erfolgreich erprobt?

Diese Fragen sollten im Rahmen der Veranstaltung beantwortet werden. Das vielfältige Programm startete mit einem Eröffnungsvortrag von Frau Prof. Dr. phil. Gabriele Meyer, Mitglied des Sachverständigenrates für Gesundheit, in dem sie Einblicke in die Praxis gab und gute Beispiele, aber auch Herausforderungen der Integration von digitalen Angeboten in die Versorgungsstrukturen beleuchtete. In der anschließenden Diskussionsrunde brachten Expert/-innen und verantwortliche Akteur/-innen des niedersächsischen Gesundheitswesens ihre Vorstellungen zur Digitalisierung in der Versorgung sowie die Perspektive der Patient/-innen ein.

Für alle, die die Veranstaltung verpasst haben oder noch einmal erleben möchten, gibt es hier einen Mitschnitt der Veranstaltung.

Über die Veranstaltungsreihe

Die 2019 gestartete Veranstaltungsreihe „Versorgungsdialog 2029 – Gesundheit weiter gedacht“ wird gemeinsam von der BARMER und der LVG & AFS gestaltet. Das Ziel der Veranstaltungsreihe ist, sektorenübergreifende Denkbarrieren zu überwinden und Visionen der Versorgung der Zukunft zu entwickeln und zu diskutieren. Die wiederkehrende Leitfrage ist: Wie sollte die sektorenübergreifende, qualitativ hochwertige, wohnortnahe und bedarfsgerechte medizinische Versorgung in Niedersachsen im Jahr 2029 aussehen und auf welchem Weg kommen wir dahin? Die Veranstaltungen richten sich an Akteur/-innen aus Medizin und Pflege, Politik, Wissenschaft, Krankenkassen, an Leistungserbringende sowie an alle Interessierte.

(Quelle: Landesverteidigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen e.V. | Bild: Unsplash/National Cancer Institute)

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Eine Taste auf einer PC-Tastatur mit dem Wort Ehrenamt

Online-Meetup „Digitalisierung vorantreiben: Förderprogramm Digitalbonus.Vereine.Niedersachsen“

Sie möchten die Online-Kompetenz im Verein verbessern und neue digitale Projekte anschieben? Hier erfahren Sie mehr von digitalen Grünschnäbeln, Küken und alten Hasen! Welche Handlungsstrategien greifen schon jetzt im Landkreis Uelzen, was bietet das Projekt „Digital vor Ort“ in Leer und welche Digitalisierungsstrategien verfolgt das Land Niedersachsen? Wir informieren am 1.2.2022 und zeigen auf, wie es gelingen kann, den Nachwuchs über digitale Tools zu erreichen, ohne dabei ältere, ehrenamtlich Tätige zu verlieren.

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Eine Roboterhand ausgestreckt, als wolle sie Hilfe anbieten

Neuer BAGSO-Ratgeber: „Künstliche Intelligenz im Alltag älterer Menschen“

Die neue Publikation des Bundesarbeitsgemeinschaft der ­Seniorenorganisationen e.V. (BAGSO) bietet einen Einstieg in das Thema Künstliche Intelligenz (KI). Als Ausgangspunkt dienen die Lebenswelten und Interessen älterer Menschen.

Der Ratgeber zeigt auf, wo wir im Alltag auf KI-basierte Technologien treffen, er erklärt, wie Sprachassistenten funktionieren und gibt Beispiele, wie KI-Systeme die Lebensqualität Älterer in den eigenen vier Wänden oder in der Gesundheitsvorsorge unterstützen können. Vorgestellt werden außerdem 16 Lern- und Erfahrungsorte in Deutschland, an denen Ältere Geräte und Anwendungen, die auf KI basieren, direkt ausprobieren können. Der Ratgeber wurde im BAGSO-Projekt „Digital souverän mit Künstlicher Intelligenz“ erstellt und kann kostenlos über die Website der BAGSO bestellt oder als PDF heruntergeladen werden.

Die BAGSO vermittelt und unterstützt seit Jahren ältere Menschen dabei, sich die Vorteile der Digitalisierung nutzbar zu machen und gibt ihnen gleichzeitig Hilfestellung, die Risiken in der neuen digitalen Welt zu reduzieren. Verständnis für die Grundlagen zu schaffen, die im Umgang mit digitalen Medien und möglichen Problemen oder gar Gefahren nötig sind, bildet dabei ein zentrales Element in den Angeboten der BAGSO. Die Arbeitsgemeinschaft qualifiziert und unterstützt daher in ihren Projekten meist ehrenamtliche Expert/-innen, die den älteren Menschen anschließend beim Zugang zur digitalen Technik zur Seite stehen.

 

(Quelle: BAGSO, Bild: Possessed Photography/Unsplash )

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Ein glückliches älteres Paar sitzt in seiner Wohnung beim Tee

Fachtag Wohnen im Alter: Wie wird komfortables Wohnen für alle möglich?

Die LINGA war Kooperationspartner beim 13. Niedersächsischen Fachtag „Wohnen im Alter“ zum Thema „Wohnen mit Zukunft – komfortabel in allen Lebenslagen“ am 2.12.2021. In einer von Delia Balzer moderierten Podiumsdiskussion tauschten sich die Referierenden mit Wohnberater/-innen aus.

Das Niedersachsenbüro „Neues Wohnen im Alter“ hatte gemeinsam mit dem Landkreis Emsland sowie der Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungsanpassung zu der ZOOM-Veranstaltung eingeladen. Wenn Sie wissen möchten, wie Sie frühzeitig für das Thema Wohnraumanpassung werben können, welche Förderungen es gibt und wie ein Inclusive Designer, eine Musterausstellung, der Landkreis, eine Architektin und Wohnberater/-innen mit dem Thema umgehen, dann können Sie sich die spannende Diskussion hier anschauen.

Möchten Sie die einzelne Präsentationen der Veranstaltung herunterladen? Auf der Website des Niedersachsenbüros stehen die Inhalte zum Download. Geben Sie dort die folgenden Login-Daten ein:

Fachtag
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(Quelle: Niedersachsenbüro „Neues Wohnen im Alter“, Bild: Mikhail Nilov/pexels)

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„Es lohnt sich, älteren Menschen zuzuhören“

Am 24.–26.11.2021 fand der 13. Deutsche Seniorentag statt. Bedingt durch die hohen Infektionszahlen in der vierten Corona-Welle feierte die bundesweit wichtigste Veranstaltung zum Älterwerden ihr Debut als ausschließlich digitales Event.

Unter dem Motto „Wir. Alle. Zusammen.“ folgten mehrere Tausend Teilnehmer/-innen den zahlreichen Online-Formaten, darunter Vorträge, Diskussionsveranstaltungen und Workshops via Internet. Thematisch reichte das Spektrum von digitaler Teilhabe und dem gemeinsamen Lernen im Miteinander von Jung und Alt über Konzepte gegen Einsamkeit bis hin zu Glück und Sinnerleben im Alter sowie der Endlichkeit des Lebens.

Zu den Highlights der Veranstaltung zählten zweifelsohne die Festveranstaltung mit Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, ein Gespräch mit der Schauspielerin Uschi Glas und Franz Müntefering über Engagement im Alter und der „TALK in Hannover“ mit der Niedersächsischen Sozialministerin Daniela Behrens sowie dem Gerontologen Prof. Dr. Andreas Kruse. Darüber hinaus veröffentlichten die Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen – BAGSO und ihre 125 Mitgliedsorganisationen auf dem 13. Deutschen Seniorentag die „Hannoversche Erklärung“ zum Älterwerden in unserer Gesellschaft.

 

(Quelle: Deutscher Seniorentag, Header: BAGSO/Sachs)

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Eine Ampel auf grün

Ampel-Koalition: Ja zu Sozialen Innovationen und #GemeinsamWirken

Die Ampel-Regierung birgt große Potenziale für Social Entrepreneurship und Soziale Innovationen – das haben die Wahlprüfsteine vom Social Entrepreneurship Deutschland e.V. (SEND) sowie die Wahlprogramme gezeigt. Viele dieser Erwartungen wurden jetzt mit dem vorliegenden Koalitionsvertrag erfüllt. Der SEND hat die Inhalte analysiert.

Setzt die neu entstandene Ampel-Regierung konsequenter das um, was sie im Koalitionsvertrag festgehalten wurde, sollte die Entstehung, Verbreitung und Verankerung innovativer Lösungsansätze für aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen erheblich vereinfacht und verbessert werden. Zu diesem Schluss kommt der SEND in einer ersten Analyse des Koalitionsvertrags.

Insgesamt werde demnach deutlich, dass dem Vertrag ein ganzheitliches Innovationsverständnis zugrunde liegt und der Fokus nicht mehr allein auf technologischen Innovationen als Selbstzweck ruht. Vielmehr würden an vielen Stellen soziale und ökologische Innovationen gleichwertig einbezogen. Sowohl in der Zukunftsstrategie Forschung als auch im Selbstverständnis einer ermöglichenden Verwaltung zeige sich das Potenzial für einen Aufbruch im Sinne eines #gemeinsamwirkens, so die Zusammenfassung.

Wo weitere positive Punkte liegen und wo noch Nachbesserungsbedarf besteht, lesen Sie in der kompletten Analyse des Social Entrepreneurship Deutschland e.V. (SEND).

 

(Quelle: Social Entrepreneurship Deutschland e.V., Bild: Davis Sanchez/pexels )

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Logo das DigitalPakt Alter

Neue Internetplattform „DigitalPakt Alter“ ist online

Am 24.11.2021 haben Bundesseniorenministerin Christine Lambrecht und der Vorsitzende der BAGSO - Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen e.V., Franz Müntefering, am Rande der Festveranstaltung zum 13. Deutschen Seniorentag in Hannover die Internetplattform „DigitalPakt Alter“ freigeschaltet.

Der DigitalPakt Alter ist eine längerfristige Initiative, um die gesellschaftliche Teilhabe und das Engagement älterer Menschen in der digitalen Welt zu stärken. Sie wird von einem breiten gesellschaftlichen Bündnis getragen: von Bund, Ländern, Kommunen, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft. Der "DigitalPakt Alter" wurde am 17. August auf Initiative des Bundesseniorenministeriums und der BAGSO gestartet und umfasst die Handlungsfelder, die im Achten Altersbericht als Lebenswelten bezeichnet werden: Wohnen, Mobilität, soziale Integration, Gesundheit und Pflege sowie Sozialraum beziehungsweise Quartier.

Älteren Menschen soll Unterstützung beim Einstieg und im Umgang mit digitalen Medien zuteil werden, beispielsweise durch geeignete Lernangebote. Die vielen bestehenden Ansätze zur Stärkung der digitalen Teilhabe Älterer sollen gesammelt werden, sodass daraus ajute Handlungsbedarfe abgeleitet werden können. Die Initiative versteht sich als Bündnis, dem sich bereits jetzt schon zehn Partnerorganisationen aus Bund, Ländern, Kommunen, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft angeschlossen haben:

  • Bitkom - Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V.
  • Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege e. V.
  • Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement
  • Bundesvereinigung der kommunalen Spitzenverbände (vertreten durch Deutscher Städte- und Gemeindebund)
  • Deutsche Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie e. V.
  • Deutscher Gewerkschaftsbund
  • Deutscher Volkshochschul-Verband e.V.
  • Deutschland sicher im Netz e.V.
  • Stiftung Digitale Chancen
  • Verbraucherzentrale Bundesverband e.V.

 

(Quelle: BMFSFJ)

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Eine Goldmedaille auf schwarzem Untergrund mit goldenem Glitzer

Goldener Internetpreis 2021: Für mehr digitale Teilhabe im Alter

Vier herausragende Seniorenprojekte wurden im Rahmen des mit dem Goldenen Internetpreis 2021 ausgezeichnet. Die diesjährigen Gewinnerprojekte wurden in vier Kategorien für ihr vorbildhaftes Engagement für die digitale Befähigung und Selbstbestimmung älterer Menschen geehrt. Bereits seit 2012 zeichnet der Goldene Internetpreis engagierte Menschen, Initiativen und Kommunen aus, die ältere Menschen beim sicheren Einstieg und der Verwendung neuer Technologien unterstützen.

Über 110 Initiativen und Kommunen aus ganz Deutschland hatten sich beworben. vier davon wurden jetzt ausgezeichnet. Die Jury aus Expert/-innen und Experten aus den Bereichen IT und Seniorenarbeit hat die Gewinner auf dem 13. Deutschen Seniorentag bekanntgegeben, die sich über Geldpreise im Gesamtwert von 10.000 Euro freuen konnten. Hinter der diesjährigen Auszeichnung standen neben dem BAGSO – Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen e.V. der Deutschland sicher im Netz e.V. in Kooperation mit dem Bundesministerium des Innern, dem Wege aus der Einsamkeit e.V., der Deutschen Telekom und SAP Deutschland. Schirmherr des Preises war Bundesinnenminister Horst Seehofer.

Kategorie „Digitale Teilhabe – Menschen in Zeiten von Corona unterstützen!“

In der Kategorie „Digitale Teilhabe – Menschen in Zeiten von Corona unterstützen!“ wurde Gemeinschaftsprojekt des Seniorennetzwerks „Wir sind Haan“, der Universität Vechta sowie der Kreisvolksschule Vechta ausgezeichnet. Die niedersächsische Interessengemeinschaft möchte Senior/-innen für das Internet sowie Studierende für ein digitales Ehrenamt begeistern. Mithilfe analoger Lern-Tüten soll Älteren auch in Zeiten der Corona-Pandemie der digitale Kompetenzerwerb ermöglicht werden, indem ihnen Materialen rund um die Themen Internet und Digitalisierung zu Verfügung gestellt werden. Unterstützt werden die interessierten Senior/-innen von studentischen Tandem-Partnern per Telefon oder Videotelefonie.
Kategorie „Internet für alle – die Vielfalt der Zielgruppen!“

Den Preis in der Kategorie „Internet für alle – die Vielfalt der Zielgruppen!“ ging an die Initiative „Kommune inklusiv – Erlangen“ aus Bayern. Das Projekt soll der Vereinsamung gehörloser Senior/-innen in Zeiten der Corona-Pandemie entgegenwirken. Dazu erhalten die gehörlosen Menschen Tablets sowie Unterstützung bei der Einführung und Nutzung. Die Älteren werden so in die Lage versetzt, sich via Videotelefonie in Gebärdensprache mit anderen auszutauschen, ohne dabei der Gefahr einer Corona-Infektion ausgesetzt zu sein.

Kategorie „Kommunale Beteiligung – die Vielfalt digitaler Wege!“

Der Landkreis Rhön-Grabfeld in Bayern erhält den Goldenen Internetpreis in der Kategorie „Kommunale Beteiligung – die Vielfalt digitaler Wege!“ für die vorbildliche Kampagne „Heimatgefühle – Kurz mal vorbeigeschaut!“. Mit der Anschaffung von Tablets für die Bewohnerinnen und Bewohner aller örtlichen Pflegeheime und Tagespflegen sollen sozialer Isolation und Einsamkeit entgegengewirkt werden. Mittels der Tablets können die Bewohnerinnen und Bewohner Grußbotschaften der örtlichen Bevölkerung sowie eine von der Kommune eigens produzierte Heimatshow mit musikalischen und kulturellen Beiträgen aufrufen. Unterstützt werden sie dabei von geschulten Betreuungskräften vor Ort.

Sonderpreis: „Respektvoll – aktiv für einen fairen Umgang im Netz!“

Für das Projekt „Netiquette im Netz – Gemeinsam für ein Netz ohne Hass – Zielgruppe Senioren“ erhält der Seniorenstützpunkt in Celle einen Sonderpreis. Mithilfe von Internetlotsen möchte der Seniorenstützpunkt Senior/-innen dazu befähigen, Bedrohungen und Beleidigungen im Netz zu erkennen und gemeinsam Lösungen zu finden.

 

(Quelle: Deutscher Seniorentag, Bild: Nataliya Vaitkevich/pexels)

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Älterer Herr und junge Frau arbeiten gemeinsam am Laptop.

Mitentscheiden und Mitgestalten: Neues Positionspapier der BAGSO

Ältere haben das Recht, mitzureden, mitzuentscheiden und mitzugestalten. Deshalb müssen die Möglichkeiten der politischen Teilhabe für Ältere auf allen politischen Ebenen gestärkt und ausgebaut werden. Das fordert die Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen (BAGSO) in einem neuen Positionspapier.

Die BAGSO setzt sich dafür ein, dass Politik für ältere Menschen mit älteren Menschen gemacht werden muss. Angesichts der aktuellen Herausforderungen und der Transformation vieler gesellschaftlicher Bereiche werden die Älteren dringend gebraucht. An die ältere Generationen richtet die BAGSO den Appell, sich einzumischen und Verantwortung zu übernehmen.

Schließlich seien Menschen sind nie zu alt, um sich in politischen Ämtern und Gremien zu engagieren, so die Klarstellung der BAGSO. Das Positionspapier formuliert den Wunsch, dass das Wissen und die Erfahrungen der Älteren auf Bundes- und Landesebene generell stärker gebündelt werden sollte. Seniorenorganisationen sollten sich besser vernetzen, sich in den Seniorenvertretungen organisieren und durchaus auch den Kontakt zu Jugendorganisationen suchen, um den generationenübergreifenden Dialog einzugehen.

Hier finden Sie das Positionspapier der BAGSO

 

(Quelle: Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen (BAGSO), Bild: Andrea Piacquadio/pexels)

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Blick auf die Hände eines älteren Herr mit Stock

Hochaltrige: Problem Kontaktbeschränkungen, aber höhere gesellschaftliche Wertschätzung

Ein Bericht des Bundesfamilienministeriums befasst sich mit den zu wahrgenommenen Auswirkungen der Pandemie auf die Lebenssituation von Menschen über 80 Jahren. Der Bericht zeigt: Hochaltrige Menschen über 80 Jahren erleben die durch die Corona-Pandemie bedingten Veränderungen zumeist als Belastung – aber machen auch positive Erfahrungen.

Viele ältere Frauen und Männer empfinden Angst angesichtes der derzeitigen Pandemie-Lage oder fühlen sich hilflos. Es gibt aber auch diejenigen, die in der Pandemie aktiv durch individuelle Bewältigungsmechanismen ihr Wohlbefinden aufrechterhalten. Das ist eines der Ergebnisse der vom Bundesseniorenministerium geförderten Studie „Hohes Alter in Deutschland“ (D80+).

Der nun vorliegende erste Bericht „Wahrgenommene Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Lebenssituation älterer Menschen“ der Studie zeigt, dass die Erfahrungen Hochbetagter sehr unterschiedlich sind. Während manche Ältere zu Corona-Zeiten weniger soziale Unterstützung erhalten, bekommen andere mehr Hilfe als sonst. Die Kontaktbeschränkungen wurden überwiegend als Belastung wahrgenommen. Daneben gibt es aber auch positive Veränderungen, beispielsweise in der wahrgenommenen gesellschaftlichen Wertschätzung.

 

(Quelle: BMFSFJ, Bild: pixabay/pexels)

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